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"Blaues Haus" soll moderner Dienstleistungskomplex werden

"Blaues Haus" soll moderner Dienstleistungskomplex werden

Ins "Blaue Haus" in Markkleeberg-West kommt neues Leben: Die Leipziger Immobilien GmbH will in den nächsten Jahren 1,5 Millionen Euro in das lange vernachlässigte Bürogebäude an der Koburger Straße stecken.

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Das "Markkleeberg Center": Mit neuem Namen soll das einstige, nun in Sanierung befindliche Wama-Gebäude neue Mieter anziehen.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Mit günstigen Mieten und Parkblick wollen die neuen Eigentümer auch Leipziger Firmen locken und den Immobilienmarkt aufmischen.

Der Fünfgeschosser hat eine wechselvolle Geschichte. Gebaut um 1970 war er bis nach der Wende Sitz des VEB Wasseraufbereitungsanlagen Markkleeberg - kurz Wama - und seiner Rechtsnachfolger, in den Achtzigern auch Internat für afrikanische Vertragsarbeiter. Später zogen kleine Firmen ein, aber auch die Volkshochschule Leipziger Land nutzte das Gebäude bis 2012. Investiert wurde all die Jahre praktisch nichts, Leerstand machte sich breit, denn die Büros entsprachen nicht dem heute geltenden Standard. Sogar von Abriss war zwischenzeitlich immer mal wieder die Rede.

Jetzt heißt das Aschenputtel "Markkleeberg Center", wie auf einem Schild oben auf dem Dach zu lesen ist und soll in den nächsten fünf Jahren ein moderner Bürokomplex werden, der einem Neubau in nichts nachsteht. Die Leipziger Immobilien GmbH, der unter anderem die Leipziger Wollkämmerei gehört, hat das Objekt vor einem Jahr erworben und investiert seither fleißig. So wird jedes leere Büro saniert und auf die Wünsche des neuen Mieters zugeschnitten. Dank Stahlskelettbauweise können die Innenwände versetzt, aber auch ganz entfernt werden. Die Fenster sind mittlerweile fast komplett dreifach verglast, die Heizung und der erste von zwei Aufzügen erneuert.

"Wir haben jetzt 60 Mieter, davon sind 20 im vergangenen Jahr hinzugekommen", erklärt Centermanagerin Sindy Schatte, die im Auftrag der beiden Gesellschafter - ein Markkleeberger und ein Hallenser, die namentlich nicht genannt werden wollen - die 4000 Quadratmeter verwaltet. Die 28-Jährige hat ihre "Schaltzentrale", wie sie schmunzelnd sagt, in der vierten Etage, ist Ansprechpartnerin für aktuelle und potenzielle Mieter. Und das Telefon steht nicht still.

"Für das Erdgeschoss haben wir mit der Physiotherapie Rieger schon einen Mieter gefunden. Für den anderen Teil stehen wir in Verhandlungen", erklärt Schatte. Drei Ärzte sowie ein medizinisches Diagnoseunternehmen hätten Interesse an der bereits entkernten Fläche bekundet. "Damit Patienten problemlos ins Haus können, schaffen wir einen barrierefreien Zugang gleich neben der Bushaltestelle", erzählt Schatte. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen, Bäume und Sträucher wurden schon beseitigt.

Auch für die bei Bedarf möblierten Büros ab 14 Quadratmeter mit Sekretariatsservice gebe es Interessenten, auch aus Leipzig. "In Markkleeberg zahlen Firmen zehn Prozent weniger Gewerbesteuer, die Mieten sind mit 4,50 bis fünf Euro nur halb so hoch und das bei unserer verkehrsgünstigen Lage mit S-Bahnanschluss, Straßenbahn und Bus", betont Schatte die Vorzüge zu denen auch schnelles Internet, der "Cossi" um die Ecke und ein unvergleichlicher Blick ins Grüne gehöre.

Punkten wollen die Eigentümer, die schon nach weiteren Bürogebäuden in der Umgebung Ausschau halten, auch mit Parkplätzen. 50 gibt es aktuell, um Platz für weitere zu schaffen, werden an der Kirschallee demnächst alte Baracken abgerissen. Geplant ist unterm Dach noch ein Businesscenter mit Besprechungsraum für bis zu 80 Leute, das von Mietern, aber auch anderen Interessenten stunden- und tageweise gebucht werden kann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.01.2014
Ulrike Witt

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