Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Blues Brothers treffen Mozart
Region Markkleeberg Blues Brothers treffen Mozart
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:46 09.06.2011
Das Leipziger Soulorchestra Feelmen ist für die Markkleeberger nicht unbekannt. Im Februar war die Band bereits im Lindensaal zu Gast. Quelle: Andr Kempner
Anzeige
Markkleeberg

Doch am 18. Juni verschwimmen diese Grenzen. Beim dritten Markkleeberger Mittsommernachtskonzert unter dem Titel „We like the opera“ im Kanupark gilt das Motto „soul meets classic“.

Dann werden nicht nur Passagen aus Carmen, Nabucco und Figaro zu hören sein, sondern auch Titel wie „Fly me to the soon“, „You are so beautiful“ und „You can leave your hat on“. Allerdings nicht nacheinander. Vielmehr „spielen wir mit- und gegeneinander“, sagt Tonelli, Frontmann von Feelmen. Dieser Rollentausch sei für seine Band bisher einzigartig. Und auch für das Westsächsische Symphonieorchester ist diese Kombination neu. „Wir kennen zwar die verschiedenen Genres und spielen auch Filmmusiken und Operetten. Aber die Verbindung mit Soul-Elementen ist für uns eine neue Erfahrung“, sagt Frank-Michael Erben, Dirigent der Symphoniker.

Sowohl die Musiker als auch die Stadt Markkleeberg hoffen, mit der ungewöhnlichen Kombination die Besucher durchgängig zu begeistern. „Das ist ja schließlich ein Konzert für die ganze Familie“, sagt Ralph von Rauchhaupt, Sachgebietsleiter Kultur im Rathaus. Daher gebe es wieder neben der üblichen Bestuhlung eine große Picknickfläche, von der aus das Geschehen auf der Bühne verfolgt werden könne. Und das verspricht einige Besonderheiten. Nicht nur, dass mehr als 50 Musiker Klassik und Soul koppeln, hinzu kommen Video-Elemente aus dem Film „Blues Brothers“ und ein zur Musik passendes Lichtdesign. Während Feelmen Stunden darauf verwandt hat, sich Opern anzuhören und Passagen zu finden, die im Soul erklingen könnten, hat der ortsansässige Techniker Olaf Pinder Stunden gewerkelt, um Musiker, Publikum, Licht und Ton unter einen Hut zu bringen. Erben ist äußerst zuversichtlich, dass die Zuhörer begeistert sein werden: „Denn wenn sich zwei Musikprofis treffen, kommt ein super Konzert raus.“ Die Qualität der Konzerte im Kanupark habe sich bereits weit über die Grenzen Markkleebergs hinaus rumgesprochen, sagt Bernd Klose (SPD), Oberbürgermeister Markkleebergs. Schon jetzt seien mehr als 300 Karten verkauft worden. Zahlreiche von denen gingen nach Dresden und sogar nach Berlin.

Das Konzert beginnt am 18. Juni um 21 Uhr im Kanupark. Frühes Kommen sichert die besten Plätze. Die Karten für den Bestuhlungsbereich kosten 18, ermäßigt 13 Euro, die Familienkarte (zwei Erwachsene, zwei Kinder) gibt es für 50 Euro. Wer es sich lieber auf der Picknickdecke gemütlich machen will, bezahlt pro Person zehn, ermäßigt sieben Euro. Die Familienkarte liegt in dem Bereich bei 30 Euro. Da die Parkplätze in Auenhain begrenzt sind, gibt es einen Shuttleservice. Der Bus fährt um 19.30 Uhr ab Bahnhof Markkleeberg und um 19.45 Uhr ab Schillerplatz. 20 Minuten nach Konzertende fährt dieser zu den Haltestellen zurück. Die Karten sind unter anderem per Mail an tickets@markkleeberg.de erhältlich.

Julia Tonne

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großpösna. Rund 1400 Fußballfelder neuer Wald in Sachsen, weit mehr als vier Millionen neue Bäume und die Bindung von 8000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr: Die Bilanz der Stiftung „Wald für Sachsen“, die seit 15 Jahren besteht, ist beeindruckend.

08.06.2011

Die Deutsche Bahn will den Schienenlärm deutlich reduzieren und erprobt dafür im Raum Leipzig moderne Verfahren. Eines ist die Schienenstegbeschäumung. Bis zum 7. Juni kommt diese Technik an der Waldbahn in Markkleeberg zum Einsatz.

07.06.2011

In der Großen Kreisstadt Markkleeberg hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Neue Wohngebiete schossen wie Pilze aus dem Boden, Kitas und Schulen wurden saniert beziehungsweise neu gebaut, die Seen haben sich zu touristischen Anziehungspunkten entwickelt.

06.06.2011
Anzeige