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Markkleeberg Bodo Pientka stellt „Nackte Tatsachen“ im Westphalschen Haus aus
Region Markkleeberg Bodo Pientka stellt „Nackte Tatsachen“ im Westphalschen Haus aus
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00:27 12.09.2015
Bodo Pientka mit einem Bild seiner Sammlung. Quelle: Kempner
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Markkleeberg

Eine frivole Nabelschau der Superlative verspricht die neue Ausstellung im Westphalschen Haus, Dölitzer Straße 12. Unter dem Titel „Nackte Tatsachen – von der Schönheit des menschlichen Körpers“ präsentiert Bodo Pientka über 60 selten gezeigte graphische Aktdarstellungen vom Symbolismus bis heute. Zu sehen sind in der ersten, so genannten hochklassischen Etage Lithographien, Stiche und Radierungen so bedeutender Künstler wie Max Klinger, Otto Greiner, Paul Herrmann, Richard Müller, Georg Jahn, Paul Bürck, Alois Kolb, Bruno Heroux, Karl Stauffer-Bern, Alfred Frank, Werner Tübke und Michael Triegel. Letzterer werde Donnerstag um 19 Uhr bei der Vernissage erwartet, verriet Pientka am Mittwoch. Stolz ist er auch, dass er für die Finissage mit Dr. Richard Hüttel, den ehemaligen stellvertretenden Direktor und Leiter des Graphischen Kabinetts des Museums für Bildende Künste Leipzig, gewinnen konnte.

Immerhin wird es aller Wahrscheinlichkeit nach der „Letzte Akt“ in der Villa Westphal sein. Wie Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) auf LVZ-Nachfrage informierte, wird der Markkleeberger Stadtrat noch vor Jahreswechsel über die Zukunft der bei Musik- und Kunstfreunden beliebten Kulturstätte entscheiden. „Im Zuge des Haushaltsstrukturkonzeptes wird voraussichtlich im November das Kulturstättenmanagementkonzept beschlossen. Erst danach wissen wir, ob und wie es weitergeht“, so Schütze. Fakt ist: Fürs Westphalsche Haus werden schon jetzt keine Termine – weder kultureller noch privater Art – für 2016 und später vergeben und ab 1. Januar soll das Weiße Haus im Agra-Park laut Rathauschef „weitere Kulturfunktionen übernehmen“. Sollte sich der Stadtrat für einen Verkauf der Villa aussprechen, werde dies über eine öffentliche Ausschreibung erfolgen, so Schütze. An Kaufinteressenten für die charmante Villa dürfte es nicht fehlen.

Von Ulrike Witt

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