Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Brücke zum Cospudener See hat neuen Belag
Region Markkleeberg Brücke zum Cospudener See hat neuen Belag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 11.02.2016
Wieder gut zu überqueren ist die Holzbrücke zum Cospudener See. Über den Winter waren unter anderem die Bohlen ausgetauscht worden. Quelle: André Kempner
Anzeige
Markrkkleeberg

Erste Spaziergänger haben sie schon genießen können: Die Holzbrücke über die Feuchtwiese hinter dem Schloss Zöbigker zum Cospudener See ist über den Winter saniert worden.

Am Dienstag war Bauabnahme für das 85 Meter lange Bauwerk, das im Markkleeberger Amtsjargon die Nummer 30 trägt. Auf einer Länge von 85 Metern waren die Bohlen aus Lärche erneuert worden. Sie seien nach nunmehr gut 15 Jahren seit der Erbauung zur Expo 2000 verschlissen gewesen, so das Rathaus. Auch die eingefrästen Rillen, die der besseren Griffigkeit des Belages dienen, seien kaum noch zu erkennen gewesen.

Wegen der Ausschreibungsmodalitäten habe erst um die Weihnachtszeit mit den Arbeiten begonnen werden können, hieß es. Zu erledigen hatte die Firma HBS (Holzschutz, Bautenschutz und Sanierung) aus Schönebecke an der Elbe genug: So waren neben dem Austauschen der Bohlen gegen neue aus Lärche auch Arbeiten am Holzschutz der Längsträger aus Eiche nötig geworden. Sie seien abgeschliffen und anschließend mit neuem Holzschutz versehen worden, erklärte das Bauamt. Die hölzernen Handläufe wurden ebenfalls gereinigt, geschliffen und mit neuem Holzschutz versehen.

Die Sanierung der Brücke in Verlängerung der Gutsstraße habe rund 60 000 Euro gekostet. Da es sich um eine typische reine Unterhaltungsmaßnahme gehandelt habe, seien auch keine Fördermittel geflossen, so die Stadt.

Die Brücke überquert eine Feuchtwiese, die eigentlich zu mehr gedacht war. So war von den Tagebausanierern geplant, in dem dort trassierten Graben das normal abfließende Wasser des Zwenkauer Sees am Cospudener Sees vorbei in den Floßgraben einzuleiten. Die Planung stammte jedoch noch aus den Anfangsjahren der Gewässerverbindungen. Inzwischen sind bekanntlich Kanal und Schleuse vorgesehen. Die optisch schöne Brücke über die Wiese blieb - und wird rege genutzt.

Von Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Während im Bundesverkehrsministerium in Berlin noch überlegt wird, wie der Verkauf von umweltfreundlichen aber teuren Elektroautos mit Prämien endlich angekurbelt werden kann, hat die Stadt Markkleeberg bereits konkrete Pläne. Noch dieses Jahr soll mindestens ein Stromer die Dienstwagenflotte verstärken.

11.02.2016

Gunnar Irmler ist leidenschaftlicher Treckerfan. Wer ihn in Rüssen-Kleinstorkwitz anruft, erwischt den 64-Jährigen garantiert beim Basteln – entweder im Garten am großen Famulus oder im Bulldogstübchen vor einer stattlichen Modellsammlung.

11.02.2016

Die Friedrich-Ebert-Straße ist marode, für Radfahrer wegen der Straßenbahnschienen und des unterschiedlichen Belages längst kreuzgefährlich. Über 20 Jahre packte keiner das heiße Eisen an. Immer hieß es, wenn die Bimmel mal nicht mehr fährt ... . Nach dem Aus der Linie 9 warten nun vor allem die Anwohner ungeduldig. Zumal mit der 65, 70, 107 und 108 im vorderen Teil inzwischen vier Buslinien verkehren und den Belag weiter strapazieren.

08.02.2016
Anzeige