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Markkleeberg Brückenbau startet im Februar
Region Markkleeberg Brückenbau startet im Februar
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09:00 02.01.2013
Kaum bekannt: In der Cröbernschen Straße überspannt eine – sanierungswürdige – Brücke die Pleiße. Sie soll 2013 instandgesetzt werden. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Absperrgitter und ähnliches Baustellenmaterial lagert schon unweit der Brücke. Bis zuletzt fanden jedoch nur vorbereitende Maßnahmen wie Vermessungen und ähnliches statt. „Aller Voraussicht nach am 4. Februar“ werde die Kabelsketaler Firma Franz Grötz nun mit den Arbeiten beginnen, berichtet Markkleebergs Sprecher Daniel Kreusch. Die Stadt sei Baulastträger für die Brücke.

Auftraggeber ist – wie berichtet – jedoch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV). Das Bundesunternehmen steht in der Pflicht, die durch den DDR-Bergbau entstandenen Schäden wieder zu beseitigen. Dazu zählt auch das Wiederherstellen von durch den Tagebau weggefallenen, aber noch benötigten Wegebeziehungen – wie etwa die Cröbernsche Straße, die früher – wie der Name schon sagt – nach Cröbern führte.

Zwar gibt es die Ortslage so nicht mehr, wohl aber entstand unweit davon die neue Schleuse zwischen Markkleeberger und Störmthaler See. Ein bedeutendes technisches Bauwerk, eine Millioneninvestition, aber auch eine Quelle eventueller Gefahren. Ein zweiter Rettungsweg dahin solle 2014 über die dann fertig sanierte Pleißebrücke hergestellt werden, erläutert Kreusch. Wie noch die B2/95 gequert werden soll dafür, dazu äußerte er sich nicht.

Profitieren von der Verbindung zum Markkleeberger See werden natürlich auch Radfahrer und Wanderer, die dann erstmals nicht mehr den Weg über die Seenallee wählen müssten, sondern von der Südspitze des Cospudener Sees über vorhandene Wege und die neue Verknüpfung in das Seengebiet östlich der Bundesstraße wechseln könnten.

Bis Ende Oktober 2013 soll nun zunächst das Pleißebauwerk instandgesetzt werden. „Im Zuge der Bauarbeiten wird der komplette Überbau der Brücke abgerissen und mit Fertigteilträgern und einer vor Ort gegossenen Platte wieder aufgebaut“, so Kreusch. Die Pfeiler blieben erhalten, würden aber saniert. Auch die Ausstattung werde erneuert. „So erhält das Bauwerk unter anderem ein neues Geländer“, berichtet der Stadtsprecher.

Für die Arbeiten werde ein Tel der Lärmschutzwand entnommen. Der Pleißeradweg werde an der Brücke während der Bauzeit nicht befahrbar sein, weist Kreusch auf Einschränkungen hin. Eine Umleitung werde jedoch ausgeschildert.

Jörg ter Vehn

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