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Markkleeberg Bundestag: Karten werden gemischt
Region Markkleeberg Bundestag: Karten werden gemischt
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14:04 15.09.2009
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. Einen Schlagabtausch der hiesigen Direktkandidaten der fünf Bundestagsparteien bietet unsere Zeitung exklusiv an. Das öffentliche LVZ-Wahlforum findet morgen statt.

Im Bundestagswahlkreis 155, der deckungsgleich mit dem neuen Landkreis Leipzig ist, will Katharina Landgraf (CDU) ihr Direktmandat verteidigen. Sie profitierte vor vier Jahren von der Wechselstimmung im Land und schlug mit 34,9 Prozent der Stimmen Wahlkreisinhaber Jürgen Wieczorek (SPD/ 29,6 Prozent) aus dem Feld. Beim morgigen LVZ-Wahlforum im Bad Lausicker Kurhotel, das 18 Uhr beginnt, nehmen neben Landgraf vier ihrer Herausforderer im Podium Platz: Daniel Werner (SPD), Axel Troost (Linke), Christoph Waitz (FDP) und Leon Eckart Wolff (Grüne). Sie, liebe Leser, haben beim Wahlforum die Möglichkeit, den Kandidaten auf den Zahn zu fühlen, der Eintritt ist frei. Fragen können der LVZ aber auch schon vorab geschickt werden.

Bei der Diskussion um die Entwicklung im Leipziger Land und Muldental, Wirtschaft, Jobs, Entlohnung, Familien- und Sozialpolitik, Umwelt sowie Energie gibt es viele heiße Eisen. Landgraf ist dabei nicht die einzige, die von parlamentarischer Seite aus ihre Argumente vorbringen kann. Auch der Linke Troost und der Liberale Waitz sitzen im aktuellen Bundestag – und wollen dort wieder hinein.

Die 55-jährige Landgraf, die auch im Kreistag sitzt, wohnt in Großstorkwitz bei Pegau und gehört der CDU seit 1988 an. Ihr werden zum Urnengang am 27. September die größten Chancen eingeräumt. Ihre Herausforderer werden aber nichts unversucht lassen. Dabei ist der erst 32 Jahre alte SPD-Kandidat Werner für viele im Landkreis eine noch eher unbekannte Größe. Der Markkleeberger arbeitet als Sozialversicherungsangestellter und ist stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband seiner Partei. Auch der Linken-Kandidat Troost, Wohnort Bremen, dürfte im Landkreis Leipzig ein eher unbeschriebenes Blatt sein. Der jetzt 55-Jährige kam über die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) zu den Linken. Den jetzt 49-jährigen Christoph Waitz, wie Werner in Markkleeberg zu Hause, spülte vor vier Jahren das sensationelle FDP-Ergebnis bei der Nachwahl in Dresden in den Bundestag (über Liste). Als Direktkandidat im Wahlkreis 155 hatte er seinerzeit nur 5,5 Prozent der Stimmen erreicht. Mit sogar nur 2,3 Prozent musste sich da der Grüne Leon Eckart Wolff begnügen, der wie Landgraf und Waitz schon 2005 im hiesigen Wahlkreis den Hut in den Ring geworfen hatte. Der 51-Jährige wohnt in Markkleeberg, ist Architekt und kandierte am 30. August auch für den Landtag, wo er im nördlichen Leipziger Land auf 5,4 Prozent kam.

Außerdem kandieren im Bundestagswahlkreis 155 Marcus Müller aus Mutzschen (NPD) und Uwe Teske aus Markkleeberg (Willi-Weise-Projekt).

Fragen für das LVZ-Wahlforum können vorab der Redaktion in Borna mitgeteilt werden: Per Telefon: 03433 270710, per Fax: 03433 270722, per E-Mail: borna.redaktion@lvz.de.

Frank Prenzel

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