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Markkleeberg Buslinie 106 rollt ab Ende März wieder bis zum Störmthaler See
Region Markkleeberg Buslinie 106 rollt ab Ende März wieder bis zum Störmthaler See
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07:00 15.02.2016
Versuch 2015 war erfolgreich: Die Buslinie 106 soll ab diesem Frühjahr wieder bis zum Hafen am Störmthaler See verlängert werden. Quelle: Jörg ter Vehn
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Grosspösna/Markkleeberg

Nach dem guten Start im Vorjahr soll es auch in diesem Jahr wieder eine Neuseenland-Buslinie an den Wochenenden geben.

Am 27. Juni im Vorjahr war die „Saisonlinie 106“ zunächst als Versuch gestartet worden. Sie sollte auch an den Wochenenden, wenn an den Seen viel los ist, Einheimische und Touristen an den Markkleeberger und den Störmthaler See bis nach Lagovida und dem dortigen Hafen bringen. Die Fahrpläne wurden, soweit möglich, auf die Fährlinien abgestimmt, um angenehme Rundreisen und einen Seebesuch mit Bus und Schiff zu ermöglichen.

Der Erfolg blieb nicht aus. „Wir haben 2015 mit rund 2500 Fahrgästen auf der Saisonlinie eine Punktlandung hingelegt“, erzählt Thomas Fröhner vom Regionalbus Leipzpig, die die Linie anbot. Die Zahlen hätten ziemlich genau den Erwartungen entsprochen. Daher solle die erweiterte Linie 106, inzwischen zum Stadtbus von Markkleeberg umgewandelt, auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Diesmal soll die Saison allerdings auch tatsächlich mit dem Frühjahr und dem See-Erwachen beginnen: Ab 24. März solle die Linie an den Wochenenden an die Seen verlängert werden, erklärt Fröhner. Die Genehmigungsbehörden, in diesem Fall das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), müsse aber noch zustimmen.

Das Betriebskonzept sei im Wesentlichen das vom Vorjahr, so Fröhner. Stündlich werde die Verbindung angeboten, der Bus binde dann auch Güldengossa und Störmthal an den Wochenenden ans Netz an. Über den S-Bahn-Haltepunkt Markkleeberg, an dem die 106 hält, sei auch eine schnelle Verbindung nach Leipzig möglich.

Tatsächlich hatten sich im Vorjahr auch die Hotelgäste von Lagovida über das Angebot gefreut. „Der Bus war bei den Gästen stark nachgefragt", weiß Großpösnas Hauptamtsleiter Daniel Strobel zu berichten. Sie kämen so ohne große Probleme bis nach Leipzig und zurück. Aber auch der besucherstarke Kanupark in Auenhain, bislang ausgerechnet an den veranstaltungsreichen Sport-Wochenenden vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten, profitierte von dem Angebot, das nun auch 2016 wieder rollt.

Von Jörg ter Vehn

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