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China-Zentrum am Zöbigker Hafen geplant

China-Zentrum am Zöbigker Hafen geplant

Die Stadt Markkleeberg verkauft zwei Grundstücke am Zöbigker Hafen an einen chinesischen Investor. Die Huimin Investment and Industry GmbH will an der Cospudener und Rudolf-Meitzner-Straße zwei Gebäude mit Pension, Restaurant, Wellness- und Medizinbereich errichten.

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Neben dem Zentralen Touristentreff in Zöbigker soll das China-Zentrum entstehen.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Es ist nicht der erste Versuch, das Areal zu veräußern. Vor fünf Jahren vergab der Stadtrat das Grundstück mit den 2228 und 2158 Quadratmeter großen Flurstücken schon einmal an die Solero-Stiftung. Wer und was dahinter steckte, blieb weitgehend im Dunkeln. Stattdessen machte sich im Zöbigker Winkel die Sorge breit, vor die schmucken Einfamilienhäuser könnte ein Gebäude so groß wie die Leipziger Hauptpost gesetzt werden. 2011 war klar, dass die notwendigen Änderungen des Bebauungsplanes nicht mehrheitsfähig sind und der Investor nicht zahlen wird.

Diesmal ist bekannt, wer hinter der Huimin Investment steckt. Die Firma wird durch ihren Prokuristen Qing Tian vertreten, der betreibt das chinesische Restaurant "Mondgarten" in der Hauptstraße 85. Wie Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) erklärt, will Huimin eine Hotelpension mit integriertem Spezialitätenrestaurant, Wellnessbereiche und eine Praxis für traditionelle chinesische Medizin eröffnen.

Das Bebauungskonzept entspreche dem geltenden B-Plan Zöbigker Winkel, mehr noch: "Der Investor bleibt deutlich unter den Vorgaben", betont Schütze. So sei bei beiden Gebäude lediglich ein Erd- und ein Obergeschoss vorgesehen. Das Nutzungskonzept ordne sich in die städtebaulichen und infrastrukturellen Bedürfnisse des stark frequentierten Zöbigker Hafens gut ein. "Ich denke, dass wir einen, auch für die Nachbarn akzeptablen Kompromiss gefunden haben", so Schütze.

Der Stadtrat hat grünes Licht für den Verkauf zum Preis von 745 620 Euro gegeben, auf Antrag des Bauausschusses der Verwaltung und dem Investor aber auch Auflagen erteilt. So soll der ruhende Verkehr ordentlich organisiert und gegenüber den angrenzenden Wohnhäusern durch begrünte Trennwände und Carports abgeschirmt werden. Des Weiteren soll eine mögliche Verbindung zwischen beiden Gebäuden transparent sein, sollen die Dächer begrünt und notwendige Dachaufbauten für Klima und Lüftung architektonisch integriert werden.

Bürgermeister Philipp Staude hat dem Stadtrat versichert, dass "der Beschluss nur die Basis für die weitere gemeinsame Planung mit dem Investor ist". Baubeginn muss laut Kaufvertrag binnen 24 Monaten sein, Fertigstellung und Einzug binnen 36 Monaten nach Beurkundung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2014
Ulrike Witt

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