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Markkleeberg Christine Hexdenreich - Mit 23 für mehr als 20 Gemeinden verantwortlich
Region Markkleeberg Christine Hexdenreich - Mit 23 für mehr als 20 Gemeinden verantwortlich
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08:00 09.01.2013
Christine Heydenreich ist die jüngste Kantorin der Region. Quelle: André Kempner
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Zwenkau/Markkleeberg

Die junge Frau heißt Christine Heydenreich und ist mit ihren 23 Jahren die jüngste Kantorin in der Region. Aufgewachsen in Markkleeberg ist ihr die Martin-Luther-Kirchgemeinde bis heute eine Heimat. Mit sieben Jahren hat Heydenreich angefangen Klavier zu spielen und in der Kurrende zu singen. Mit 13 saß sie an der Orgel – an ihrer Seite der damalige Kantor Tobias Bantel. „Als ich den ersten Gottesdienst gespielt habe – da war ich 14 – wusste ich, ich will Kirchenmusik studieren“, erzählt Heydenreich. Noch während ihrer Abiturzeit am Rudolf-Hildebrand-Gymnasium bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

„Ich möchte nichts anderes machen. Als Kantorin zu arbeiten, ist für mich Berufung“, sagt Heydenreich. Im August, also gleich nach dem Bachelor-Abschluss, konnte sie ihre erste Stelle im Kirchenkreis Merseburg antreten. Heydenreich betreut jetzt mehr als 20  Gemeinden und drei Kirchenchöre rund um Bad Dürrenberg, Lützen und Kitzen/Schkeitbar. Bei acht Gottesdiensten sitzt sie im Monat an der Orgel.

„Die Entscheidung für die ländliche Region habe ich nicht bereut. Die Leute sind sympathisch und anpackend. Sie haben mich ohne Vorbehalte aufgenommen“, schwärmt Heydenreich. Das kennt sie schon aus ihrer Studienzeit, als sie den Gemischten Chor Räpitz leitete. Da ihre Familie mütterlicherseits aus Eythra stammt, seien ihr Zitzschen und die Umgebung ohnehin vertraut. „Das war mir wichtig, mit dem Berufseinstieg nicht irgendwo rein zu fallen. Hier habe ich meine Wurzeln, hier möchte ich bleiben“, sagt Heydenreich. Auch wenn sie wegen des Masterstudienganges derzeit mit ihrem Freund in der Leipziger Südvorstadt wohnt.

Nach sechs Monaten im Amt macht die junge Frau einen überaus zufriedenen Eindruck. „Klar muss ich noch vieles lernen. Mit 23 ist doch keiner fertig ausgebildet“, sagt Heydenreich und denkt schmunzelnd an den Papierkram, auf den sie im Studium keiner vorbereitet habe. Für ihre eigentliche, die musikalische Arbeit habe sie 100 000 Ideen im Kopf, die sie nun nach und nach umsetzen will.

Ulrike Witt

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