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Markkleeberg Club feiert Herbstfest mit Lukas Meister & Band
Region Markkleeberg Club feiert Herbstfest mit Lukas Meister & Band
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07:00 07.10.2016
Bereiten die Windlichter für das Konzert am Freitag mit Liedermacher Lukas Meister & Band vor: Luisa, Juliane und Leonie mit Heike Bürger beim Basteln. Quelle: André Kempner
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Großpösna

Liebevoll binden Luisa, Juliana und Leonie die Bastschleifen um die selbst gebastelten Windlichter, von nebenan klingt das Klopfen von Philipp durch, der mit dem Hammer gerade eine Walnuss knackt. Auf dem Tisch dampft der Tee – entspannte Herbstferienzeit im Jugendclub „No Name“ in Großpösna.

Ein halbes Dutzend Kinder und Jugendliche verbringen in dem kleinen Club an der Hauptstraße ihre freien Ferienstunden. „Nachmittags werden es immer noch ein paar mehr“, erzählt Clubchef Roberto Weber. Diese Woche stand Basteln mit Naturmaterialien auf dem Programm. „Ich kann was“ hieß das Motto.

Am gestrigen Donnerstag waren zudem die Vorbereitungen für das große Clubfest am heutigen Freitag angesagt. Ab 14 Uhr soll es dabei rund gehen. Der Club präsentiere sein Angebot, erzählt Weber. Heinke Binder zeigt ihre Keramikecke, Heike Bürger ihre Naturwerkstatt, Tania Rendon erklärt, was es mit den liebevoll gefüllten Pinatas auf sich hat und Jaco Wendt steht in der Schmiede bereit. Kaffee und Kuchen gibt es, ab 17 Uhr wird außerdem Suppe überm Feuer gekocht, Höhepunkt wird ab 18 Uhr der Auftritt von Liedermacher Lukas Meister mit seiner Band sein. „Wir müssen mal schauen, wie das Wetter wird und wo wir das Konzert machen“, sagt Weber. Bei schönem Wetter könne er es sich auch gut draußen vorstellen. Sonst müsse eben die Sofaecke ausgeräumt werden, plaudert er.

Seine Lockerheit, seine Entspanntheit kommt bei den Kids an. Während anderswo Clubs mangels Besuchern schließen, geht im „No Name“ immer noch was: Dienstags ist Keramiktag; mittwochs wird in Mode gemacht und die Pinatas gebastelt, aber auch ganz aktuell Halloween-Kostüme genäht; donnerstags ist Werkstatt-Tag und freitags wird gespielt. „Oder nur gechillt“, wie Luisa sagt. „Unser Herbstfest ist auch ein kleines Dankeschön“, sagt Weber. „Für die Eltern, die uns vertrauen. Aber auch für die, die uns sonst unterstützen.“

Von Jörg ter Vehn

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