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Markkleeberg Cossi-Radrundweg soll noch bis zum Herbst gesperrt bleiben
Region Markkleeberg Cossi-Radrundweg soll noch bis zum Herbst gesperrt bleiben
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00:10 01.08.2015
Gesperrt bis zum Herbst: der Rundweg um den Cospudener See. Quelle: André Kempner
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Seit dem 3. Juni ist der Fuß- und Radweg nahe der Schleusenbaustelle auf eine Länge von 300 Metern gekappt. Und trotzdem stehen immer wieder offenbar überraschte Seebesucher vor den Absperrungen. Die sind durchaus beeindruckend - trotzdem finden vor allem sportlich begabte Rundwegnutzer noch verbotene Schlupflöcher. Dabei dienen die Absperrungen der Sicherheit der Wegbenutzer, betonen die LMBV.

Seit März 2015 finden - wie berichtet - im Bereich des zukünftigen Harthkanals zwischen Cospudener und Zwenkauer See die umfangreichen Maßnahmen zur Verbesserung des Baugrunds im Auftrag des Bergbausanierers LMBV statt. Dabei wird der einst locker geschüttete Tagebaukippenboden für den Kanal bis zum nächsten Jahr mit hohem Aufwand verfestigt. Schon während des regulären Bauablaufs sei es notwendig, Wegeverbindungen im Umfeld der Baustelle zeitweilig umzuverlegen, beziehungsweise vorübergehend zu sperren, so die LMBV.

Die "anspruchsvollen Baugrundverhältnisse" haben jedoch auch kurzfristige Absperrungen nötig gemacht. "So kam es Anfang Juni im Baustellenbereich bei den laufenden Rüttelstopfarbeiten nördlich der Bundesautobahn 38 unweit des Cospudener Sees zu Aufbrüchen der Geländeoberfläche und zu Wasseraustritten", erklären die Bergbausanierer. Der geotechnische Sachverständige habe in Abstimmung mit dem Sächsischen Oberbergamt darauf die Sperrung des rund 300 Meter langen Abschnittes am Cospudener Uferrundweg veranlasst.

"Diese vorsorgliche Wegsperrung am Südufer des Cospudener Sees bleibt nach heutiger Kenntnis und Einschätzung voraussichtlich bis Herbst 2015 bestehen, um die Sicherheit der Wegenutzer - insbesondere für Fahrradfahrer und Skater - nicht zu gefährden", betonen die LMBV. LMBV und Oberbergamt würden diesen Schritt bedauern, "nehmen jedoch ihre Verantwortung für die Sicherheit der Nutzer des Rundweges wahr", heißt es.

Fast zwei Monate dauert die Sperrung inzwischen - eine harte Probe auch für die Ausflugsgastronomie im Hafen Zöbigker, die zu einem Großteil von den Radfahrern lebt. Weil der gesperrte Bereich nur weitläufig umfahren werden kann, da auch die Wirtschaftswege am Nordufer des Zwenkauer Sees bislang nicht zur öffentlich freigegeben sind, müssen die Ausflügler sich derzeit neue Wege suchen. Was vielen aber offenbar gelingt, wie die vollen Radständer am Hafen beweisen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.08.2015
Jörg ter Vehn

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