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Markkleeberg Countdown für das Highfield läuft - Gemeinde Großpösna stemmt Organisationsmarathon
Region Markkleeberg Countdown für das Highfield läuft - Gemeinde Großpösna stemmt Organisationsmarathon
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16:24 16.08.2010
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Auf die Gewissheit in Form der Vertragsunterzeichnung mit dem Konzertveranstalter Semmel Concerts im Herbst 2009 folgte ein wahrer Vorbereitungsmarathon. Jetzt ist es endlich soweit: Am Freitag startet das dreitägige Event, bei dem 48 international und national bekannte Bands auf zwei Bühnen auftreten werden, darunter Placebo, Billy Talent, Fettes Brot und Unheilig. Semmel Concerts rechnet mit bis zu 25 000 Rockfans, die zur Premiere ins Leipziger Neuseenland kommen. In dieser Woche werden wir täglich über den Stand der Vorbereitungen berichten, Informationen zur An- und Abfahrt sowie zum Rettungskonzept geben, aber auch von Nachbarn und Helfern auf der Magdeborner Halbinsel erzählen.

„Für unsere kleine Gemeinde ist Highfield ein echter Kraftakt“, gesteht Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Immerhin mussten in den vergangenen zehn Monaten die Flächen für das Spektakel gesichert und die Zustimmung aller Fachbehörden eingeholt werden. Nicht immer ging alles sofort und reibungslos. „Highfield ist eine sportliche Herausforderung, auf die wir uns dennoch gern eingelassen haben“, versichert Strobel im Namen aller Mitarbeiter. Mit dem Veranstalter Semmel Concerts, der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) sowie dem Oberbergamt – noch steht das Festivalgelände wie der gesamte Störmthaler See und seine Ufer unter Bergrecht –, der Regionalen Planungsstelle, der Landesdirektion Leipzig und dem Landratsamt Borna gab es monatlich Abstimmungen der Lenkungsgruppe Highfield – anfänglich im Großpösnaer Rathaus, zuletzt am Störmthaler See.

„Zusätzlich haben wir mindestens 15 Gesprächstermine zu Fragen der Verkehrslenkung und Sicherheit mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Kreis-Ordnungsamt gestemmt“, erläutert Strobel. Ergebnis war der Auflagenbescheid der Gemeinde Großpösna, der am 5. August an den Veranstalter geschickt wurde. „Eigentlich sollte der schon Ende Juli rausgehen. Nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg haben wir uns entschlossen, das Konzept unter dem Aspekt der Sicherheit noch einmal mit allen Beteiligten auf den Prüfstand zu stellen“, sagt Strobel.

Am Wochenende wird der 32-Jährige auf jeden Fall dienstlich vor Ort sein. Zwei Bands stehen aber ganz privat auf seiner Wunschliste: The Sound und Biffy Clyro. „Wenn alles problemlos läuft, werde ich mir die anhören“, so Strobel.

Ulrike Witt

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