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DRK vermittelt Alltagsbegleiter an Senioren

DRK vermittelt Alltagsbegleiter an Senioren

Alte, allein oder mit einem demenzkranken Partner lebende Menschen aus der Isolation zu holen, das ist das Ziel des vom sächsischen Familienministerium initiierten Programms "Rentner begleiten Senioren".

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Suchen Verstärkung: Jana Haunschild-Liebich und Christian Keil.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Die Vermittlung der Alltagsbegleiter übernimmt der DRK-Kreisverband Leipziger Land.

"Bei dem Projekt geht es nicht darum Kranke zu pflegen, sondern Abwechslung in den Alltag von Senioren zu bringen und ihnen einen Ansprechpartner zur Seite zu stellen", erklärt Jana Haunschild-Liebich, beim DRK für Personalfragen zuständig. Die zu Begleitenden dürften deshalb auch keine Pflegestufe haben. Zweite Voraussetzung sei, dass die Begleiter Rentner sind. Dass es sich dabei nicht unbedingt um Altersrentner handeln muss, beweist Christian Keil. Der 32-Jährige ist sogenannter Berufsunfähigkeitsrentner und seit April als Alltagsbegleiter im Einsatz.

"Ich kümmere mich seit Jahren um meine pflegebedürftigen Großeltern in Markkleeberg. Über die dortige DRK-Sozialstation bin ich auf das Projekt aufmerksam geworden", erzählt der junge Mann aus Böhlen. Zweimal pro Woche besucht Keil nun die 78-jährige Renate Peikert in Zwenkau, schwatzt und spielt mit ihr Karten oder geht mit der Seniorin auf den Friedhof Blumen gießen. "Inzwischen wissen wir viel voneinander, es ist ein richtiges Vertrauensverhältnis entstanden und ich habe das gute Gefühl etwas Gutes zu tun", sagt Keil.

Fünf solche "Pärchen" gibt es derzeit und es sollen mehr werden. Haunschild-Liebich hat mehrere Anfragen auf dem Tisch. So suche beispielsweise ein älterer Herr einen Begleiter in Markranstädt, berichtet sie. Ihre Aufgabe ist es, Senioren und Begleiter örtlich zusammenzuführen und das ist nicht immer einfach. Deshalb hofft das DRK, dass sich weitere Interessierte unter Telefon 034203 49157 melden. Bei maximal 32 Stunden im Monat gibt es übrigens bis zu 80 Euro Aufwandsentschädigung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.08.2014
Ulrike Witt

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