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Da klicken die Kameras: Urzeit-Riesen treffen auf Bergbau-Riesen

Da klicken die Kameras: Urzeit-Riesen treffen auf Bergbau-Riesen

Großpösna. Tyrannosaurus Rex, Stegosaurus, "Langhals" Diplodocus und ihre Artgenossen bescheren derzeit dem Bergbau-Technik-Park ein enormes Besucherplus. In knapp zehn Tagen kamen rund 5000 Besucher, um die lebensgroßen Dinos neben den noch größeren stählernen Riesen der Bergbaugeschichte zu sehen.

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Fotogen: Ina (47) und Jörg (45) Herzog-Zoch mit Sohn Fritz (4) schauen sich einen Tyrannosaurus Rex an. Rund 60 der Urzeit-Riesen in Originalgröße sind noch bis zum 16. November täglich im Bergbau-Technik-Park an der A 38 anzutreffen.

Quelle: André Kempner

Rund 7,50 Meter hoch sei der T-Rex, der Langhals auch tatsächlich 30 Meter lang, erklärte diese Woche Antje Winter von der Agentur Winter, die die World-of-Dinosaurs-Ausstellung im Park betreut. Unter wissenschaftlicher Anleitung seien die Dino-Modelle vor rund acht Jahren nahe Hannover erstellt worden - das mache im Gegensatz zu manch anderer Dino-Schau auch den Unterschied aus, meinte sie. "Unsere Ausstellung ist authentisch", sagte sie.

 Auf rund einem Dutzend Trailern reisen die zwischen 500 und 2000 Kilogramm schweren Hohlfiguren in Europa von Schau zu Schau. In Zagreb, Kiew, Budapest oder Ancona seien die rund 60 Exponate der Schau schon gewesen, so Winter. Auch am Kulkwitzer See, allerdings vor ein paar Jahren, sagte sie.

 Zwischen den Bergbauriesen laden die Riesen der Urzeit natürlich zum Fotografieren ohne Ende ein. Zumal die Ausstellungsmacher auch ganz gezielt schaurig-schöne Motive mit Mensch und Saurier-Maul schufen. Dennoch dürften die Tiere nicht bestiegen oder erklettert werden, bittet Winter die Besucher.

 Für Parkleiter Thorsten Hinz, ein studierter Kunstwissenschaftler, ist die Dino-Schau im Bergbau-Technik-Park ein Versuch. Der Vorstand des Trägervereins habe sich vorher lange ausgiebig informiert, um sicher über die Ernsthaftigkeit der Dino-Schau zu sein. Er wolle keinesfalls die Kernbesucher des Parks vergrätzen, die mit der Schau auch mehr Eintritt für den gesamten Park bezahlen müssten. Daher könnten solche besonderen Schauen immer nur zeitlich begrenzt eingetaktet werden. Gleichwohl helfe so ein Event wirtschaften und trage zum langfristigen Erhalt des Bergbau-Parks bei, gesteht er unumwunden. Der Park habe in diesem Jahr mit rund 15 000 Besuchern sein gesetztes Ziel erreicht, so Hinz. Antje Winter will bis zum Ende der Dinos am 16. November noch einmal 15 000 in den Park locken. Gut ein Drittel hat sie schon.

 Der Park ist täglich von 9 bis 18 Uhr, im November bis 17 Uhr geöffnet, Besucher zahlen zehn Euro Eintritt, Familien 25, Kinder (3 bis 12 ) sechs Euro. Ermäßigte Karte kosten acht Euro, Schulgruppen dürfen ab vier Euro pro Nase rein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.10.2014
Jörg ter Vehn

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