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Dank an tolle Nachbarn

Dank an tolle Nachbarn

In der Siedlung "Goldene Höhe" in Markkleeberg-Ost funktioniert die Nachbarschaft noch. Das ist das Fazit einer Spendenaktion, die Regina Förster vergangene Woche gestartet hat.

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Jetzt können alle wieder lachen: Maritta Trapp, Anja Arnold mit Heidi und Anton, Regina Förster, Josef Arnold und Andreas Schindler (von links).

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die Mutter von Radprofi Robert Förster wollte Familie Arnold/Frahm helfen, deren Haus in der Kellerbergstraße in der Nacht des 2. Oktober durch ein Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurde (die LVZ berichtete).

"Mir tat die Familie mit den zwei kleinen Kindern so leid, dass ich nicht anders konnte", begründet Regina Förster ihre Initiative. Und sie ist noch immer überwältigt: "Einfach Wahnsinn, dass es in der heutigen Zeit noch so eine Hilfsbereitschaft gibt. Damit habe ich nicht gerechnet." Bei ihrer Sammlung in der Kellerbergstraße, in der Wachauer Straße, in der Rilkestraße, Am Wachauer Ende und Auf der Höhe hätten ihr zum Teil wildfremde Menschen an der Haustür spontan Geldscheine in die Hand gedrückt. "Besonders fasziniert hat mich ein Mann, der unterm Auto lag und meinte, Feuer und Wasser sind das Schlimmste, und mir 20 Euro gab", berichtet Förster. Andere, wie ein Rechtsanwalt und ein Holzfachmann, hätten sofort ihre Dienste angeboten.

Am Donnerstagabend hat Regina Förster Familie Arnold/Frahm zu sich eingeladen, um ihr einen Briefumschlag mit "sagenhaften 935 Euro" zu überreichen. "Herzlichen Dank an eine ganz tolle Nachbarschaft", meinte Anja Arnold gerührt. Ihr Vater Josef war es, der den Brandgeruch bemerkt hatte und so auch der 13 Monate alten Heidi und dem fünf Jahre alten Anton das Leben gerettet hat.

Für die Sanierung ihres Häuschens, in dem die Familie seit Jahrzehnten lebt, können sie das Geld gut gebrauchen. Allein am Dach entstand bei den Löscharbeiten ein Schaden von 6000 Euro. Wie es zu dem Feuer, in dem noch im Bau befindlichen Anbau kommen konnte, ist derweil noch unklar, wie Josef Arnold erzählte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.10.2013
Ulrike Witt

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