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Markkleeberg Dankeschön für die Erzieherinnen der Markkleeberger Kita „Kleeblatt“
Region Markkleeberg Dankeschön für die Erzieherinnen der Markkleeberger Kita „Kleeblatt“
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17:43 22.03.2010
Gelungene Überraschung: der stellvertretende Chefredakteur Michael Schneider mit dem Team der Markkleeberger „Kleeblatt“-Kita. Leiterin Sylvia Nitzsche (links) freut sich mit ihren Frauen und der kleinen Mariella über den LVZ-Frühstückskorb. Quelle: André Kempner
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„Wir haben erfahren, dass Sie alle sehr engagiert sind“, erklärte Schneider und überreichte Leiterin Sylvia Nitzsche den prall gefüllten LVZ-Frühstückskorb und frische Brötchen. Als zweifacher Vater und Opa des vierjährigen Noah wisse er sehr wohl, um die Leistung, aber auch die Autorität von Erziehern. „Es gibt Situationen, da gilt ihr Wort mehr als das des eigenen Großvaters“, plauderte Schneider aus dem familiären Nähkästchen.Dass ihre „Tanten“ mal im Mittelpunkt stehen, nutzten die 55 „Kleeblatt“-Kinder zwischen ein und sieben Jahren übrigens nicht aus. Während die gute Seele des Hauses, Ina Schindler, den „Großen“ Kaffee reichte, genossen die Kleinen ganz friedlich ihr Obstfrühstück. Lange währte die Ruhe indes nicht. „Ich habe zwar einen Riesenhunger, aber ich muss wieder zu meiner Gruppe“, entschuldigte sich Susanne Jerke und eilte zu ihren kleinen Rackern.„Das ist bei uns immer so. Gemeinsame Kaffeepausen gibt es nicht. Höchstens, wenn die Kinder mittags schlafen und dann liegt in der Regel Büroarbeit an“, berichtete Nitzsche aus dem Kita-Alltag. Aber die Kinder seien jede Mühe wert. „Selbst wenn sie schon in die Schule gehen, kommen sie noch vorbei, um uns stolz ihren Ranzen oder das erste Zeugnis zu zeigen“, so Nitzsche. Seit beinah 39 Jahren ist die Mutter zweier erwachsener Söhne Erzieherin, seit fast sechs Jahren leitet sie das „Kleeblatt“. „Am 1. April feiern wir unseren sechsten Geburtstag“, erzählte sie dem Gast von der LVZ. Mitten in einem neuen Wohngebiet sei die Einrichtung sozusagen mitgewachsen.„Wir sind viel draußen, unsere Kleinen kennen viele Nachbarn, jeden Baum, jeden Strauch und vor allem jeden Hund“, sagte Nitzsche. Aber auch der nahe Auenwald, der Wildpark und der Cospudener See sind beliebte Ziele. „Wir fühlen uns hier alle pudelwohl“, betonte sie beim Rundgang durch den Garten und verwies auf die verschiedenen Spielmöglichkeiten – vom Sandkasten, über den Weidentunnel, die Naschecke und die neuen Sitzgarnituren. „Eigentlich können wir uns als kommunale Kita überhaupt nicht beklagen. Wenn wir uns was wünschen, klappt das immer“, sagte Nitzsche. Da staunte Schneider nicht schlecht: „Das ist aber mal schön. Sonst wird überall geklagt.“Traurig sind bisweilen nur Eltern aus der direkten Nachbarschaft. Die müssen als Leipziger – die Messestadt beginnt gleich hinterm Gartenzaun – meist auf andere Kitas ausweichen. „Markkleeberger haben bei uns Vorrang“, so Nitzsche. Die Warteliste sei aufgrund der hohen Geburtenrate in der Großen Kreisstadt derzeit lang.Eine, die für ihren Sohn das sprichwörtliche Glück in der „Kleeblatt“-Kita gefunden hat, ist Silke Frenzel. Sie hatte die Erzieherinnen für den LVZ-Frühstückskorb vorgeschlagen: „Die Frauen haben ein großes Dankeschön verdient, sind immer sehr freundlich und haben täglich neue Ideen – auch für die Integrationskinder“, lautete ihre Begründung. Das fand auch Michael Schneider: „Es ist wirklich schön, wenn man Menschen trifft, die ihren Job so lieben.“

Ulrike Witt

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