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Markkleeberg Das erste Haus in Lagovida wächst
Region Markkleeberg Das erste Haus in Lagovida wächst
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16:30 19.05.2015

Gebaut wird nicht erst seit der Grundsteinlegung Ende April. Schon vorher waren Wege angelegt, die Erschließung vorangetrieben worden. Doch jetzt geht es sichtbar Schlag auf Schlag. "Im Juli beginnen die Arbeiten für das zentrale Hotel und auch für die Hafenhäuser", erzählt Markus Ludewig. Der 34-jährige ist Geschäftsführer der Lagovida-Betriebsgesellschaft, verfolgt vom Büro in einem der Baucontainer das Geschehen.

So seien vor einigen Tagen bereits kleine Sandladungen am Hafen in den See geschüttet worden. Auf ihnen soll in den nächsten Tage die Maschine aufgestellt werden, die die Pfähle für die Hafenhäuser bohrt und gleichzeitig betoniert. "Danach wird der Sand wieder abgetragen, denn die Häuser stehen ja später im Wasser", erzählt Ludewig.

Von solchen Appetitmachern auf das künftige Resort hat der Gastronom und Hotelier etliche auf Lager: Etwa, dass er auf der Dachterrasse des künftigen Sport- und Gesundheitszentrums Anschlüsse für ein Bar legen lässt, um dort über dem Hafen Sonder-Veranstaltungen durchführen zu können. Oder dass der Steg zu den Segelbooten so hoch wird, dass die Nutzer der Mietboote drunter durch fahren und nicht den Umweg über die Hafeneinfahrt wählen müssen.

"Wir liegen voll im Zeitplan", sagt Ludewig mit Blick auf die Baustelle. Zum zweiten Quartal 2014 werde das Resort öffnen, die Küche werde etwa ab Januar eingerichtet. "Kurz danach wird es auch ein Küchenteam geben", so der Geschäftsführer. Rund 35 Vollzeitstellen werde das Resort haben. Er habe schon begonnen, das Personal zu sichten, zum September werde es etwa schon einen Assistenten geben.

Auch die Vermarktung treibt Ludewig voran. Es gebe Gespräche mit zwei Kataloganbietern, Lagovida wolle aber auch vieles über seine eigene Homepage im Internet buchbar machen. Das entspricht zugleich seinem Credo: Wenngleich das Feriendorf über viele verschiedene Abteilungen vom Hotel über Ferienhäuser, Fahrrad- und Bootsverleih sowie Spa-Bereich bis zum Wohnmobilplatz verfügt, soll nichts ausgegliedert werden. "Wir machen alles selbst", verspricht er - und handelt damit durchaus gegen den Trend, wo häufig Fremdfirmen die spezielle Dienstleistungen anbieten

Als nächstes stehen für Ludwig zwei Termine an: Zum Highfield-Festival im August nebenan wolle er Eis über den Bauzaun verkaufen. "Und danach wird es auch für alle Interessierten einen Tag der offenen Baustelle geben", kündigt er an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.07.2013

Jörg ter Vehn

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