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Markkleeberg Das war 2013: Neue Stadtchefs, das Hochwasser und die Hoffnung
Region Markkleeberg Das war 2013: Neue Stadtchefs, das Hochwasser und die Hoffnung
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14:56 19.05.2015

ortcenter Markranstädt wegen einer Pfütze. Die Halle, um deren Bauschäden ein Rechtsstreit tobt, wird für Monate geschlossen, erst nach den Herbstferien öffnet sie wieder.

Im Februar schafft Großpösna 24 neue Krippenplätze im Oberholz. Markkleeberg folgt, schafft im Laufe des Jahres durch Neu- und Umbauten über 200 neue Plätze.

Im März teilt der Tourismusverein Leipziger Neuseenland einen Rekord mit. Mit über 520 000 Gästen hätten im Vorjahr so viele wie noch nie in der Region übernachtet.

Im April hört der Spielmannszug Markranstädt nach 64 Jahren mangelns Mitgliedern auf. Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) kündigt an, Ende August sein Amt nach 19 Jahren aus gesundheitlichen Gründen niederzulegen. Für das Ferienresort Lagovida am Störmthaler See wird der Grundstein gelegt. 1130 Menschen stehen in Großlehna an, um sich für den leukämiekranken Moritz Kahle typisieren zu lassen - er wird genesen.

Im Mai gibt Stanislaw Tillich den Startschuss für die zehnte Sieben-Seen-Wanderung, nimmt kurz darauf das Hochwasserentlastungsbauwerk am Zwenkauer See in Betrieb - zum Glück.

Im Juni wird Dreiskau-Muckern als eines der schönsten Dörfer Sachsens prämiert. Der Anbau der Zwenkauer Grundschule beginnt. Ein Hochwasser bedroht Zwenkau und Markkleeberg, hunderte Helfer sind im Einsatz, Dörfer werden evakuiert. Der Zwenkauer See rettet Leipzig, nimmt 20 Millionen Kubikmeter Wasser der Weißen Elster auf. Zitzschen feiert danach 800. Geburtstag ohne Brücke zur B186, deren Baustelle die Flut zerstört hat.

Im Juli öffnet in Zwenkau die Traditionsgaststätte Schützenhaus wieder - unter neuer Leitung.

Im August beginnt der Umbau der B87 in Markranstädt. Bernd Klose wird zum Abschied gefeiert. Das Deutsche Fotomuseum zieht in den Agra-Park. Die neue Promenade am Kulkwitzer See wird mit einem Fest eingeweiht.

Im September gewinnt Karsten Schütze (SPD) die OBM-Wahl klar.

Im Oktober herrscht Ausnahmezustand in Markkleeberg: Zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht biwakieren allerorten schauspielernde Truppen.

Im November darf Karsten Schütze nach gut vier Wochen sein OBM-Amt antreten. In Markranstädt folgt Jens Spiske (FMW), nachdem das Oberverwaltungsgericht Bautzen in dritter Instanz die Anfechtung der über ein Jahr zurückliegenden Bürgermeisterwahl abgelehnt hat.

Im Dezember ist klar: Der Zwenkauer See wird erst 2015 fertig. Markkleeberg erhält 2,3 Millionen Euro Fördergeld für sein Sportbad, das neben dem neuen Verkehrsverknüpfungspunkt am Bahnhof entstehen soll.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.12.2013
Jörg ter Vehn

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