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Markkleeberg „Der Erfolg spricht für sich“ - BMW Sailing Cup am Cospudener See
Region Markkleeberg „Der Erfolg spricht für sich“ - BMW Sailing Cup am Cospudener See
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16:37 02.05.2010
BMW Sailing Cup 2010 am Cospudener See in Markkleeberg. Die Segelteams bei der Startvorbereitung. BMW-Niederlassungsleiter Eduard Fischer bespricht mit Team B die Segelroute. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Für die Organisation zeichnete die BMW Niederlassung Leipzig verantwortlich. Deren Leiter, Eduard Fischer, hatte den BMW Sailing Cup 2007 nach Sachsen geholt.

„Nun aber ran, Ihr habt zehn Hände. Boot 3 – sofort wenden.“ Moderator André Keil, erfahrener Regatta-Teilnehmer und ARD-Sportjournalist, kennt das Metier. Der 42-Jährige kommentierte die Wettfahrten gewohnt routiniert und für Laien wie Profis verständlich. Um sein Mikrofon im Erdgeschoss der BMW-Base scharten sich die Interessierten. Die Plätze in der Lounge mit Blick zum Wasser waren heiß begehrt. „Der Erfolg spricht für sich und für die Region“, betonte Candy J. Pomp, Marketingleiterin im BMW-Haus an der Alten Messe. Dank des Wettbewerbs sei inzwischen bundesweit bekannt, dass es im Leipziger Süden ein attraktives Segelrevier gibt. Zudem eines das mit dem Ausbau des Gewässerverbundes unaufhaltsam wächst. Diesmal konnten sich 75 Segler in 15 Teams beweisen. Beworben hatten sich im Vorfeld weit mehr. Letztlich entschied das Los, wer auf einem der sechs schnittigen, acht Meter langen J 80-Segelboote bei den „Up and Down“-Wettfahrten zum Einsatz kam.

Markkleeberg. Bereits zum vierten Mal machte der BMW Sailing Cup, die weltweit größte Amateur-Regattaserie, am Wochenende Station im Zöbigker Hafen. Der Startschuss für die 17 regionalen Qualifikationsregatten mit rund 1500 Teilnehmern in Deutschland war gleichzeitig Auftakt für eine ganze Reihe von Veranstaltungen zum zehnten Geburtstag des Cossi.

Um den BMW Sailing Cup im fünften Jahr seines Bestehens spannend zu halten, warteten die Veranstalter mit Neuerungen auf. So gab es erstmals Fünfer-Crews. Dass die Frauen und Männer sich vorher nicht kannten und erst am Segel auf Tuchfühlung gingen, gehört zur besonderen Herausforderung des BMW Sailing Cups. Mit dem Segler-Verband Sachsen wachten zudem Profis am Land und zu Wasser über das Reglement. Unter der Regie von Jana Weißbach galt es den Kurs vom Training am Samstagvormittag, über Vorläufe, die Qualifikation, Hoffnungsläufe und schließlich Halbfinale und Finale am Sonntagnachmittag zu bestreiten. Das Siegerteam darf Anfang Oktober beim Deutschland-Finale teilnehmen, wo sich wiederum das Boot fürs Weltfinale im Frühjahr 2011qualifiziert.

Einziges Problem an diesem Wochenende – der Wind. Denn der See zeigte sich bisweilen platt wie eine Flunder. Am Samstagnachmittag endlich Entwarnung. „Jetzt liegen wir super in der Zeit“, verkündete Pomp zufrieden.

Allerdings – ob Flaute oder Sturm – BMW hatte für Neugierige auch an Land so einiges in petto. So konnte man beispielsweise eine Probefahrt zum Kloster Nimbschen bei Grimma unternehmen, seine Muskelkraft am Grinder testen oder Sonntagvormittag beim Jazz-Brunch Sport und kulinarischen Genuss auf der Seeterrasse miteinander verbinden.  Ulrike Witt

Ulrike Witt

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