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Markkleeberg Desolates und Brüche reizen malende Architektin aus Markkleeberg
Region Markkleeberg Desolates und Brüche reizen malende Architektin aus Markkleeberg
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11:06 24.08.2016
Architektin Christiane Domke präsentiert in der Arztpraxis Purschwitz/Bremme in Markkleeberg noch bis November ihre Bilder. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Nach den malenden Musikern öffnet der malende Arzt Andreas Purschwitz jetzt seine Praxis in der Hauptstraße 8 in Markkleeberg für malende Architekten. Den Anfang macht Christiane Domke.

„Malende Architekten sind ja keine Seltenheit. Irgendwie gehört das zum Beruf“, meint die 53-Jährige, die mit ihrem neuesten Projekt, dem Umbau der Lindenauer Philippuskirche zum Integrationshotel, erst kürzlich Schlagzeilen in der LVZ machte. Und die Hand der Architektin – Domke hat in den Achtzigern in Rostow am Don studiert – ist den meisten Arbeiten auch anzusehen.

„Die Bilder zeigen die Bandbreite der Themen, mit denen ich mich im Alltag auseinandersetze: mit der Bebauung der Stadt und der Nutzung durch den Menschen“, erklärt die Markkleebergerin, die seit 1991 als freie Architektin tätig ist. Besonders deutlich wird das an Straßenzügen im Leipziger Westen.

„Desolates, Brüche im Stadtbild – solche Sachen reizen mich“, gesteht Domke. Motive hat sie aber auch auf Reisen gefunden, in „Lieblingsorten“ wie New York, Budapest und Odessa. Neben realistischen Bildern sind auch beinah abstrakte Köpfe zu sehen. „Ich experimentiere gern“, verrät Domke, am liebsten im Gemeinschaftsatelier E-Werk in Connewitz. Dort entstehen ihre größeren Arbeiten,

Zu sehen ist die Ausstellung bis November und nicht nur für Patienten sondern Jedermann offen.

Von Ulrike Witt

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