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Deutsches Fotomuseum kommt in den Agra-Park

Deutsches Fotomuseum kommt in den Agra-Park

Im ehemaligen Landwirtschaftsmuseum kann im nächsten Jahr das Deutsche Fotomuseum Markkleeberg eröffnen. Der Stadtrat stimmte auch einem weiteren Vorhaben zu, der die Entwicklung des Agra-Parkes vorantreiben soll: Das ehemalige Küchengebäude wird zu einem kulturellen Zentrum ausgebaut, soll langfristig das Westphalsche Haus ersetzen, das dann verlauft werden kann.

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Nutzer gefunden: Mitte nächsten Jahres soll im leerstehenden alten Landwirtschaftsmuseum das Deutsche Fotomuseum Markkleeberg eröffnen.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Seit 15 Jahren beschäftige sich die Stadt mit dem Gebäude des Landwirtschaftsmuseums, seit der Schließung und dem Abzug der Exponate 2004 habe er mit mehr als 20 Interessenten über eine Nutzung der Museums-Immobilie gesprochen, erklärte Bürgermeister Philipp Staude den Stadträten. Nie sei ein ausgereiftes Konzept dabei gewesen.

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Will sich seit Jahren vergrößern: Andreas J. Mueller in den Mölkauer Räumen.

Quelle: André Kempner

Anders jetzt. „Wir haben dafür die passende Sammlung“, verkündete Andreas J. Mueller vom Kamera- und Fotomuseum Leipzig selbstbewusst: 2500 historische Kameras, 25 000 Objekte fotografischen Zubehörs und 40 000 historische und künstlerische Fotografien, darunter etliche des Markkleebergers Günter Rössler. Die Sammlung bestehe ausschließlich aus originalen Objekten, unter denen zahlreiche Raritäten ersten Ranges zu finden sind, so Mueller. Und: „Außer dem Fotomuseum im Münchener Stadtmuseum existiert in Deutschland kein weiteres Museum dieser Ausrichtung“, erzählte Müller, der daher auch keine Probleme mit der Namensgebung sieht.

Seit 1999 bemühe sich das in einem Fachwerkbau in Mölkau beengte Museum um größere Räume in Leipzig – vergebens. Mit dem Umzug eröffne sich nun die Möglichkeit, ein nationales Museum mit internationaler Ausstrahlung zu installieren. Ziel sei die Eröffnung im Mai/Juni nächsten Jahres. Eine Reihe von Sponsoren hätten ihre Unterstützung zugesagt, auch Fördermittel des Kulturraumes seien avisiert, sofern Markkleeberg sich ebenfalls beteilige, so Mueller.

Der Stadträte lobten das Ansinnen und seine touristische Bedeutung, diskutierten aber vor allem um den geplanten jährlichen Betriebskostenzuschuss von 20 000 Euro. Das sei das Doppelte dessen, was die Stadt ohnehin jährlich für den Unterhalt des Gebäudes ausgeben müsse, so Staude nach der Sitzung. Bei einer Gegenstimme, acht Enthaltungen und neun Ja-Stimmen wurde beschlossen, die Verträge mit Mueller auszuverhandeln.

Einstimmig gar votierten die Stadträte dafür, das benachbarte ehemalige Küchengebäude zu sanieren und als kulturelles Zentrum des Parkes auszubauen. In ihm sollen Veranstaltungen, die bislang im Westphalschen Haus stattfinden, Platz finden. Über einen Verkauf dieses, in Kulturkreisen wegen seines Charmes beliebten Hauses ist noch nichts entschieden.

Jörg ter Vehn

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