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Markkleeberg Die ersten 300 Meter Schwimmstege für Zwenkau
Region Markkleeberg Die ersten 300 Meter Schwimmstege für Zwenkau
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13:54 19.05.2015
Die Spezialisten der Marina Systeme Torgelow auf dem Weg zu den Schwimmstegen im Yachthafen. Quelle: Ulrike Witt

Per Kran wurden sie ins Hafenbecken gesetzt, dann in den Yacht- und Technischen Hafen geschoben.

"Zwenkau ist mit insgesamt 600 Meter Schwimmstegen eines unserer größeren Projekte. Kleinere Anlagen haben wir in der Region bislang am Geiseltalsee und am Markkleeberger See umgesetzt", erklärte Polier Nico Kurze. Das Besondere: "Die innenliegende Pfahlführung erfordert sehr präzises Arbeiten." Wie berichtet, hatte die Sächsische Seebad Zwenkau (SSZ) die Dalben extra versetzen und aufstocken lassen, um Wassersportlern so viele Liegeplätze wie irgend möglich bieten zu können. Insgesamt werden es bis Ende Juni im Stadthafen 200, zudem weitere 30 am Harthblick südöstlich vom Kap sein.

"Ende April ist Bauabnahme für die ersten 100 Liegeplätze", so SSZ-Geschäftsführer Andreas Schmidt. Bis dahin müssen auch die Gangways und Versorgungssäulen installiert sein. Ab 1. Mai kommt die Slipanlage zum Einsatz, werden die ersten Privatboote gekrant. Termine seien vereinbart, ein Zurück in Sachen Gemeingebrauch und Schiffbarkeit vom Freistaat ohne Gesichtsverlust nicht möglich, betonte Schmidt.

Auf seinem Tisch liegen bereits 60 unterzeichnete Mietverträge, weitere 40 könnten bis morgen eingehen. Dann läuft die Frist für die ersten 100 Interessenten ab. Sollten sich nicht alle melden, kein Problem. "Wir haben über 260 Anmeldungen. Dann werden die nächsten angeschrieben." Dass am 9./10. Mai 100 Boote im Hafen liegen, glaubt er aber nicht. "Das Hin und Her um Freigabe und Schiffbarkeit hat Investoren und Wassersportler irritiert. Viele wollten erst mal einen Fuß in der Tür haben. Jetzt gibt es aber kein Halten mehr", meint Schmidt und erinnert daran, dass sich Zwenkau mit zwei Ratsbeschlüssen immer klar zur wassertouristischen Nutzung - und zwar auch für Motorboote - bekannt hat.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2015
Ulrike Witt

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