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Markkleeberg Die neuen Zwenkauer Heimatkalender sind da
Region Markkleeberg Die neuen Zwenkauer Heimatkalender sind da
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13:58 19.05.2015

"Seit 2006 ist unser Stadt- und Vereinsfest alljährlich der Auftakt für die neue Kalendersaison. Längst ist das zu einer schönen Tradition geworden und das Interesse reißt nicht ab", freut sich "Kalendermann" Gunter Arndt. Insbesondere die Kalender mit Motiven der dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallenen Dörfer Bösdorf und Eythra seien in der Region gefragt, weil sie bei einstigen Bewohnern und ihren Familien viele Erinnerungen an die verlorene Heimat wecken.

Auch 2015 werde es wieder drei Kalendervarianten geben - den Zwenkauer, den Bösdorfer und den Eythraer, so Arndt. "Der Zwenkauer Kalender möchte, wie jedes Jahr, Interessierte auf eine kleine Entdeckungsreise durch unsere Stadt und ihre Ortsteile mitnehmen", erklärt er. Diesmal seien Zitzschen, Tellschütz und Großdalzig mit Bildern und Geschichten vertreten. Darüber hinaus gebe es eine Rückschau auf mehr als 130 Jahre Geschäftstradition in Zwenkau. Der Eythra-Kalender gewähre wiederum Einblicke in die älteste Bäckerei des Ortes und erzähle vom August 1985, als das DDR-Fernsehen in dem schon weitgehend entvölkerten Dorf das Gebrüder-Grimm-Märchen "Jorinde und Joringel" drehte. Die ehemaligen Bösdorfer können indes ihren Stausee in der neuen Ausgabe erstmals als Gemälde betrachten und durch die Kilometer lange Leipziger und die Knautnaundorfer Straße wandeln.

Öffentlich präsentiert werden die Kalender, die zu zehn Euro zu haben sind, erstmals beim Laurentiusfest, das vom 8. bis zum 10. August im Waldbad steigt. Wie immer wird der Heimatverein mit einem eigenen Stand nahe des Eingangs vertreten sein. Nach dem Fest werden die Kalender dann im Zwenkauer Rathaus und im Komm-Haus Grünau verkauft, zudem per Post nach Hause verschickt. Wie Arndt berichtet, gehen die Kalender quer durch Deutschland auf die Reise, einer fliege sogar über den Atlantik und bekomme bei einer Familie in Kentucky einen Ehrenplatz.

Interessierte wenden sich per E-Mail an GunterArndt@gmx.de, Telefon 034203 32528, oder an SusanneScherf@aol.com, Telefon 034203 447495.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2014
Ulrike Witt

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