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Markkleeberg Dispatcherturm bleibt höchster Punkt
Region Markkleeberg Dispatcherturm bleibt höchster Punkt
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14:25 19.05.2015
Für die nördliche Spitze der Magdeborner Halbinsel gibt es jetzt einen ersten Entwurf für einen Bebauungsplan. Quelle: LMBVP. Radke

Er beschloss einstimmig, den Entwurf zu billigen und auszulegen.

Der B-Plan umfasst den nördlichen Teil der Magdeborner Halbinsel, für deren einzelne Abschnitte schon Investoren in den Startlöchern stehen. "Interessenten gibt es einige, deshalb ist auch das Zeitfenster eng gestrickt", betonte Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos). Der Entwurf, der unter anderem von Christoph Bolte vom Büro Seecon erstellt wurde, sieht im südwestlichen Ufer-Bereich Sportanlagen wie zum Beispiel einen Fahrradverleih und eine Tauchschule vor. "Möglich ist dabei sogar ein Tauchgarten im Wasser", erläuterte Bolte. Daran würden sich nach Norden hin eine Bootswerft und ein Baugebiet anschließen. Zudem sei laut Bolte eine Helling geplant.

Erholungssuchende sollen am nördlichen Zipfel des B-Plan-Gebietes zukünftig eine öffentliche Badestelle mit Kiosk und einen Sandstrand vorfinden. Eine Hafeninfrastrukturanlage mit Landlegeplätzen, einer Halle, Stegen und mit Gastronomie schließt sich im Uhrzeigersinn daran an.

Östlich des Dispatcherturms wurden von dem Ingenieur-Büro Übernachtungsmöglichkeiten eingeplant wie Schäferwagen und kleine Ferienhäuser. Schon lange bekundet das Krystallpalast Varieté, das die Vineta und im Dispatcherturm eine kleine Gastronomie betreibt, Interesse, seinen Gästen Übernachtungsmöglichkeiten anzubieten. Laut Bolte sollen in dem Bereich auch Liegeplätze für Hausboote entstehen.

Zentraler Bereich des B-Plans ist das Gelände um den Dispatcherturm. "Der Turm selbst soll höchster Punkt bleiben", betonte Bolte. "Auf dem Areal kann es weiter Gastronomie und Stellplätze geben." Zwischen Turm und östlichem Ufer verzeichnet der B-Plan eine Werfthalle, die über Land angefahren werde. Hier sollen Boote repariert und instand gesetzt werden, allerdings "aus Gründen des Emissionsschutzes nur tagsüber". Zudem werde die Halle mit einem Grüngürtel umgeben. Die Erschließung des gesamten Areals erfolgt laut Bolte ausschließlich über die alte F 95, die Befahrung der LMBV-Rundwege sei nur im Sonderfall möglich. Für die Besucher sind zwei große Parkplätze vorgesehen.

Ausgelegt wird der B-Plan-Entwurf ab 12. November für vier Wochen. Im Februar könnte der Gemeinderat dann den Abwägungsbeschluss fassen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.10.2014
Julia Tonne

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