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Markkleeberg Doppeljubiläum beim Bierchen in der „Linde“ entdeckt
Region Markkleeberg Doppeljubiläum beim Bierchen in der „Linde“ entdeckt
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17:09 10.06.2010
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Markkleeberg

An diesem Wochenende feiert Wachau sein 700-jähriges, das benachbarte Auenhain sein 675-jähriges Bestehen. Nicht getrennt, sondern gemeinsam werden die Jubiläen der 1994 eingemeindeten Dörfer begangen – auf dem Areal des früheren Rittergutes, rund um die Kirchruine sowie auf dem Sportplatz Wachau.

„Die Vorbereitungen laufen schon seit 2006“, erzählt Thomas Cedra vom Organisationsteam. Dass Wachau als „Wachowe“ 1310 erstmals durch Markgraf Friedrich urkundlich erwähnt wurde, entdeckte Cedra damals ausgerechnet beim freitagabendlichen Bierchen im Dorfgasthof „Zur Linde“. „In der Speisekarte stand einiges über die Geschichte. Sonst wäre ich doch nie draufgekommen“, berichtet er schmunzelnd. Vier Jahre, einige Hürden und etliche kühle Blonde später sind Cedra und seine Mannen, die inzwischen aus organisatorischen Gründen unter dem Dach des Fördervereins Westphalsches Haus arbeiten, „auf der Zielgeraden“: Das Festprogramm steht, Partner wie die Landwirtschafts-AG Wachau/Störmthal (LAG), auf deren Parkareal die Bühne stehen wird, der Kanupark, die Stadt Markkleeberg und natürlich auch Firmen aus dem nahen Gewerbegebiet sitzen fest im Veranstaltungsboot.

Los geht es am Freitagabend: Wer sich für die durchaus bemerkenswerte Geschichte Wachaus interessiert, der sollte um 19 Uhr in den Konferenzraum der LAG, Markkleeberger Straße 60-62, kommen. Dort spricht Historiker Andreas Höhn über bedeutende Persönlichkeiten, die den Ort und die Menschen prägten. Lautstark geht es am Samstag um 9 Uhr weiter: Dann weckt der Stadtfanfarenzug Markkleeberg die Wachauer und Auenhainer Bürger. Um 10 Uhr eröffnet Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) im Beisein von Landrat Gerhard Gey (CDU) ganz offiziell das Fest.

„Es gibt zahlreiche Höhepunkte – kulturell, musikalisch, sportlich und kulinarisch, für Jung und Alt. Kommen Sie einfach zu uns. Es lohnt sich“, wirbt Cedra. Ausklingen wird der Festmarathon am Sonntag, 20. Juni, schließlich mit einem Festgottesdienst in der Kirchruine. Zu Gast ist die „Schola Cantorum“ aus Leipzig.

Ulrike Witt

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