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Drachenrennen, Fußball am Strand und eine Riesenpalme zum Klettern

Zwenkauer See Drachenrennen, Fußball am Strand und eine Riesenpalme zum Klettern

Sport, Spiel und Spaß im Sand, auf dem Strand und im Wasser lockten am Samstag vor allem regenfeste Gäste an den Zwenkauer See. Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Veranstaltern des Landkreises Leipzig, der mit dem Kreissportbund und der Emir Entertainment unter dem Motto Aktivtag ein buntes Programm auf die Beine gestellt hatte.

Formel-D auf dem Zwenkauer See: Beim Drachenbootrennen liefern sich hier der Kreissportbund (hinten) und Radio PSR ein spannendes Rennen.

Quelle: Kempner

ZWENKAU. Sport, Spiel und Spaß im Sand, auf dem Strand und im Wasser lockten am Samstag vor allem regenfeste Gäste an den Zwenkauer See. Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Veranstaltern des Landkreises Leipzig, der mit dem Kreissportbund und der Emir Entertainment unter dem Motto Aktivtag ein buntes Programm auf die Beine gestellt hatte.

Pünktlich zum Beginn der Strandolympiade am späten Vormittag zogen dunkle Wolken auf, die jungen Olympioniken flüchteten ins Trockene. Ringewerfen, Weitwurf und Geduldsspiele fielen ins Wasser, die Riesen-Kletterpalme war jedoch dicht belagert, sobald die Sonne hervorblinzelte. In den regenfreien Zeiten tummelten sich auch zahlreiche Zuschauer auf der Promenade. „Die Schlechtwetterwolken haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Kreissportbund-Präsident Wolfgang Klinger, der sich noch mehr Familien und eine Resonanz wie beim Hafenfest gewünscht hätte. „Für sie machen wir hier viele Sportarten erlebbar.“

Die Headies Andreas Lehmann und Christian Bekiersz in Aktion

Die Headies Andreas Lehmann und Christian Bekiersz in Aktion.

Quelle: Kempner

Der ausgelassenen Stimmung während der Drachenbootrennen tat das Wetter keinen Abbruch. Ein Hörer-Team von Radio PSR um Reporterin Henriette Fee Grützner, das sich zuvor lediglich telefonisch kennengelernt hatte, trat gegen jahrelang eingespielte Mannschaften, den ambitionierten Neuseenländer Quadverein und den VfB Zwenkau an. Die Coal Miners der Mibrag, die „Champs der letzten Meter“, wie sie der permanent gut aufgelegte Moderator Martin Lobst charmant charakterisierte, schlugen im dramatischen Finale die Kreuzottern. Hinter dem giftigen Namen verbergen sich Mitarbeiter des Landkreises Altenburg. „Bisher sind wir nur einmal im Jahr auf dem Haselbacher See gestartet“, verriet Cindy Teichmann. „Da waren wir sehr gut und wollen hier um den Sieg mitfahren.“ Weniger gefährlich gebärdeten sich die Town & Country Haus-Stichlinge, die es immerhin auf den dritten Platz schafften.

„Ob man von unten oder von oben nass wird, ist doch egal“, lachte auch Mathias Berger von der Seglermanufaktur im Zwenkauer Hafen, der Wind und Wellen bestens kennt. Kanu, Kajak, furiose Ritte auf der Banane und Stand Up Paddling waren sein Metier und durchweg gefragt.

Der VFB Zwenkau (weiß) und Sandball Leipzig (rot) beim Beachsoccerturnier

Der VFB Zwenkau (weiß) und Sandball Leipzig (rot) beim Beachsoccerturnier

Quelle: Kempner

Turbulent ging es auch bei den LE Beach Days im Sport- und Beachclub „Weitblick“ zu. Mit sportlichem Ehrgeiz stürmten die Akteure beim Flip-Flop-Rennen durchs Geläuf. Beschaulicher präsentierten sich die Headies beim Kopfball auf der Tischtennisplatte. André Lehmann und Christian Bekiersz sind ihrer Passion seit einem halben Jahr verfallen und auf der Suche nach Vereinsanschluss und Trainingsmöglichkeiten in der Halle. „Das ist ein toller Sport für jeden“, schwärmte das Duo und hielt ein Werbeschild „Headies suchen ein Zuhause“ in die Luft.

Beim 2. Sächsischen Beachsoccer-Cup beobachtete Oliver Skrocki vom Sächsischen Fußball-Verband spannende Begegnungen auf hohem Niveau. In der Abschlusstabelle war der Favorit und Deutsche Meister von 2014, das Beach Soccer Team Chemnitz, nicht zu schlagen. Vor heimischer Kulisse landeten die Kicker des VfB Zwenkau auf dem zweiten Platz. „Sie haben sich sehr gut verkauft und wollen nächstes Jahr richtig angreifen“, kündigte Skrocki an.

Von Gislinde Redepenning

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