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Drei Kandidaten gelten als sicher

Drei Kandidaten gelten als sicher

Knapp vier Monate vor der Oberbürgermeisterwahl am 22. September in Markkleeberg lichten sich langsam die Nebel um die möglichen Kandidaten. Große Überraschungen wird es wohl nicht geben, eher ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.

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Scheidet aus: OBM Bernd Klose (SPD)

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Schon lange bevor Amtsinhaber Bernd Klose (SPD) aus gesundheitlichen seinen Rücktritt zum 31. August erklärt hat, wurde SPD-Stadt- und Kreisrat Karsten Schütze als sein Nachfolger gehandelt. Auch wenn sich der 46-jährige, äußerst umtriebige Gymnasiallehrer und SPD-Ortsvereinsvorsitzende bislang mit öffentlichen Statements in dieser Sache zurückgehalten hat. Nun endlich die Bestätigung: "Ja es stimmt, ich habe meine Bereitschaft erklärt. Der Vorstand des Ortsvereins wird mich am 26. Juni der Mitgliederversammlung als Kandidat empfehlen." Die Nominierung soll im Ratskeller "Zur Linde" stattfinden.

Bereits Mitte Juni will der CDU-Ortsverband im Kleinen Lindensaal seinen Kandidaten küren. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es Landtagsmitglied Oliver Fritzsche sein. Der 35-jährige Diplom-Geograf steht seit 2006 dem Ortsverband vor und bewarb sich 2008 schon einmal um das Oberbürgermeisteramt. In den letzten vier Jahren wurden ihm größere Ambitionen in der Landes- , wenn nicht gar in der Bundespolitik unterstellt. Stellung genommen hat Fritzsche dazu nie. Dafür lehnt er sich für seine Verhältnisse nun weit hinaus: "Ich denke sehr intensiv über eine Kandidatur nach - bis jetzt mit positivem Verlauf." Die Entscheidung treffe aber die Mitgliederversammlung, deren Votum wolle er auf keinen Fall vorgreifen.

Sollte Fritzsche antreten, ist ihm schon jetzt die Unterstützung der Liberalen gewiss. FDP-Ortsverbandsvorsitzender und Ex-Bundestagsmitglied Christoph Waitz drückt sich diplomatisch aus: "Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon auszugehen, dass wir einen eigenen Kandidaten aufstellen werden. Wir sind mit anderen Parteien im Gespräch, dass es sich dabei um die CDU handelt, ist durchaus naheliegend." Wer die Stadtratssitzungen der letzten Jahre verfolgt habe, wisse um die relativ große inhaltliche Nähe der Parteien, so der 52-Jährige Waitz. Indes, noch liege kein formeller Beschluss vor, selbst eine Mitgliederversammlung sei noch nicht einberufen.

Auf einen eigenen Kandidaten wird "höchstwahrscheinlich" auch Bündnis 90/Die Grünen verzichten, wie Vorsitzender Tommy Penk sagt. Der Grund: "Mehr als die Hälfte unserer Mitglieder sind Studenten, junge Mütter und Selbstständige, da ist es schwierig jemanden zu finden." Noch werde aber diskutiert, auch über die Option, einen Kandidaten jenseits der Stadtgrenzen aufzutun. Mitte Juni soll der Entscheidungsprozess abgeschlossen sein. Dass die Grünen im Zweifelsfall SPD-Kandidat Karsten Schütze zur Seite stehen, schließt Penk mit Blick auf die gemeinsame Kreisfraktion "nicht konsequent" aus. "Es müssten allerdings konkrete Schnittmengen definiert werden. Deshalb werden wir mit allen Parteien sprechen, die einen Kandidaten aufstellen", betont Penk.

Die Markkleeberger Linken setzen offensichtlich auf Erfahrung und Frauenpower. Denn mit Heike Werner würde eine Wiederholungstäterin antreten. Wie Fritzsche drehte sie 2008 schon einmal eine "Kandidatenrunde". Zudem sitzt die 44-Jährige seit fast 13 Jahren im sächsischen Landtag sowie im Kreistag. "Eine Entscheidung wird es erst am 29. Juni im Lindensaal geben, deshalb fällt es mir jetzt schwer einen Namen zu nennen. Aber Heike Werner wäre durchaus in der Lage die Geschäfte zu führen", bestätigt die Ortsverbandsvorsitzende der Linken, Rosemarie Jahn, was die Spatzen längst von den Markkleeberger Dächern pfeifen. Heike Werner sagt dazu: "Ich ziehe eine Kandidatur in Erwägung. Alles weitere muss die Partei entscheiden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.05.2013

Ulrike Witt

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