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Markkleeberg Ehrung der Besten beim Sportlerball
Region Markkleeberg Ehrung der Besten beim Sportlerball
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14:10 19.05.2015
Regional-Chefredakteur Thomas Lieb (r.)gratuliert Ralf Haber von der TSG Markkleeberg, der bei den Seniorensportlern den zweiten Platz holte. Quelle: Ulrike Witt

Schirmherr des Abends war der Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz (CDU). "Der Sportlerball passt ganz wunderbar in unsere dynamische Stadt", meinte der 50-Jährige, der selbst sportlich aktiv ist und den Langlauf-Nachwuchs der SG Blau-Weiß Zwenkau trainiert.

"Die Stimmzettel sind ausgezählt, die Jury hat getagt", eröffnete Klinger den Auszeichnungsreigen. Und das mit einem neuen Rekord: Denn bis 20. April gingen 5637 Stimmzettel ein. Im vergangenen Jahr waren es 5487 gewesen - auch das schon ein Spitzenwert. Bei den Damen hatte am Ende Karate-Kämpferin Lara Seydel von Aktiv-Sport Saxonia Naunhof die Nase vorn, bei den Herren Boxer Tobias Jacob vom SC Borna, bei den Senioren Leichtathletin Birgit Burtzlaff von den Sportfreunden Neukieritzsch. Bei den Mannschaften konnte die Wurzener Rudervereinigung die meisten Stimmen holen. Aus unserem Einzugsgebiet landeten mit den Leichtathleten Maxi Steffler, Steffen Scholze und Ralf Haber gleich drei Sportler der TSG Markkleeberg, mit 1500 Mitgliedern der größte Sportverein im Landkreis, auf dem Treppchen.

Stellvertretend für alle, die sich in den 340 im Kreissportbund organisierten Vereinen ehrenamtlich engagieren, wurden fast 20 Frauen und Männer ausgezeichnet. Darunter Burghard Senz, der als Sportwart, Schiedsrichter und Trainer den Volleyballern der TSG Markkleeberg zur Seite steht, Helmar Schröter, Badminton-Urgestein aus Zwenkau, Thomas Molz, Kassenwart vom Hundesportverein Leipzig-Süd/Markkleeberg, der seinen Verein aus den roten Zahlen geführt hat, und Oliver Hoffmann, Schatzmeister und gute Seele der Markranstädter Sportkegler. "Man kann das Ehrenamt nicht hoch genug würdigen und nicht oft genug Danke sagen", meinte Moderator Mathias König. Kritisch merkte er an: "Vielleicht verlässt sich die Politik heute zu oft aufs Ehrenamt."

Präsident Klinger hat für die Sportlerwahl im nächsten Jahr noch einen Wunsch: "Es wäre schön, wenn mehr Vereine die Möglichkeit nutzen, ihre Besten als Kandidaten vorzuschlagen. Bislang dominieren einige wenige das Feld. Das ist schade, schmälert aber nicht die Leistung der Geehrten." Am Rand des Balls gab es übrigens noch eine Premiere: Die beiden Kandidaten für die Landratswahl am 7. Juni, Henry Graichen (CDU), der als Vorsitzender des Städte- und Gemeindetages im Kreis Ehrengast war, und Jörg Weise (SPD), zuletzt Renndirektor der Neuseenclassics-Radrennen, begegneten sich auf dem Weg zum Buffet zum ersten Mal.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.04.2015
Ulrike Witt

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