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Ein Künstlerleben in Bildern

Ein Künstlerleben in Bildern

Unter dem Titel "Spätlese" sind in der Lehmhaus Galerie in Zwenkau derzeit etwa 35 Werke des Leipziger Malers Johannes Burkhardt zu sehen. Für den 84-Jährigen, der Anfang der Fünfzigerjahre an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studierte, danach mit Werner Tübke zusammengearbeitet hat und schließlich als Freischaffender mehr als 20 Jahre Dozent am Studio für Bildende Kunst im Lindenau-Museum in Altenburg war, ist diese Ausstellung eine Herausforderung gewesen.

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Der Maler Johannes Burkhardt in der Lehmhaus Galerie in der Leipziger Straße 14.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. "Die Lehmhaus Galerie ist klein, der Kontakt mit dem Publikum und der Verkauf stehen im Mittelpunkt und nicht so sehr der Künstler. Für mich ist das nicht so einfach, weil ich vor allem größere Arbeiten gemalt habe", gesteht Burkhardt. Hauptsächlich handele es sich um Aquarelle, aber auch Bilder in der Gouache- sowie in Mischtechniken. "Ich arbeite so lange am Blatt, bis ich das bekomme, was ich mir vorgestellt habe", sagt Burkhardt und offenbart damit seinen ausgeprägten Hang zum Perfektionismus.

Die Motive in der Lehmhaus Galerie spiegeln sein Künstlerleben. Da ist ein Bauernporträt, die Darstellung im Profil, wie in der Renaissance üblich. Entstanden während Burkhardts Dölziger (Land-)Jahre. Daneben hängen farblich überhöhte Aktbilder, einst gemalt in seiner Grünauer Atelierwohnung. Nach Zwenkau mitgebracht hat Burkhardt auch alte Aktskizzen, die "frisch und gut sind, weil sie eben keine Kunst werden sollten", zudem etliche abstrakte Werke. Nach einigen könne er musizieren, meint der gebürtige Riesaer, der einst das musische Gymnasium in Leipzig besuchte. Andere haben ihren Ursprung in Streifzügen über Abrissbaustellen, die er in den Achtzigern unternahm.

"Ich bin rundum zufrieden mit der Ausstellung, aber nicht so sehr mit mir", sagt der Perfektionist Burkhardt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann dies noch bis zum 5. Oktober in der Leipziger Straße 14 donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 034203 32588.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.09.2013

Ulrike Witt

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