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Markkleeberg Mit dem letzten Teil der Abraumförderbrücke Espenhain ist ein Stück Bergbaugeschichte zurück
Region Markkleeberg Mit dem letzten Teil der Abraumförderbrücke Espenhain ist ein Stück Bergbaugeschichte zurück
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07:47 18.10.2016
Im Morgengrauen wurde das Schwergewicht auf das vorbereitete Fundament geschweißt.   Quelle: André Kempner
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Grosspösna

 Mit einem zehn Meter langen und acht Tonnen schweren Stahlteil ist am Donnerstag ein Stück Bergbaugeschichte nach Großpösna zurückgekehrt. Das letzte Stück der ehemaligen Abraumförderbrücke Espenhain wurde in den frühen Morgenstunden per Schwerlasttransport, von der Polizei und Vereinsvorsitzendem Gerald Riedel eskortiert, vom Campus Espenhain in den Bergbau-Technik-Park an der A 38 gebracht.

Die Abraumförderbrücke AFB 17, die von 1945 bis 1972 als größte bewegliche Maschine der Welt galt, war am 30. April 1994 außer Dienst gestellt und am 7. Mai 1997 im Beisein vieler Bergleute unterhalb des Aussichtspunktes Gruna gesprengt worden. Was blieb, war jenes Teil, das laut Peter Krümmel vom Bergbau-Technik-Park-Verein etwa ein Tausendstel der ehemaligen Brücke ist. Dass der Rest der AFB 17 jetzt wieder in Großpösna steht, ist dem Espenhainer Stadtrat zu verdanken, der in seiner letzten Sitzung dem Umzug zugestimmt hatte.

Dem Bergbau-Technik-Park bescherte die Saison 2015 übrigens einen Rekord. Wie Chef Thorsten Hinz mitteilte, wurden 17 000 Besucher, 2000 mehr als 2014, gezählt.

Von Ulrike Witt

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