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„Eine akute Gefährdung gibt es gegenwärtig nicht“

„Eine akute Gefährdung gibt es gegenwärtig nicht“

Wer über die Bundesstraße 2 nach Zwenkau oder Leipzig fährt, fühlt sich zwischen Großdeuben und dem Flugplatz Böhlen je nach Geschwindigkeit bisweilen wie auf hoher See.

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Achtung – unebene Fahrbahn: Zwischen Großdeuben und Zwenkau müssen Autofahrer auf der Bundesstraße 2 mit erheblichen Bodenwellen rechnen. Grund ist das nach Einstellung des Tagebaus ansteigende Hochwasser.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Pendler kennen die Bodenwellen längst, bemerken aber, dass sie sukzessive stärker werden. „Ich würde gerne wissen, ob die Wellen von unterirdischen Hohlräumen herrühren und es zum Straßeneinbruch mit Folgen für Verkehrsteilnehmer kommen kann“, fragt jetzt stellvertretend für viele, der Pegauer Frank Scheibe.

„Uns ist das Problem bekannt. Die langwelligen Setzungen haben ihre Ursache im Grundwasserwiederanstieg nach Beendigung des Tagebaus“, erklärt der Leiter des zuständigen Straßenbauamtes Leipzig Rainer Förster. Nach Gesprächen mit dem Oberbergamt und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) seien bereits erste Messungen vorgenommen und weitere beauftragt worden. Daraus soll das langfristige Setzungsverhalten abgeleitet werden.

„Außerdem müssen zeitnah spezielle Baugrunduntersuchungen durchgeführt werden, um unser Vorgehen festlegen zu können“, so Förster. Schließlich seien die Bodenwellen erste Anzeichen, dass die Tragfähigkeit der Bundesstraße in diesem Abschnitt eingeschränkt ist. „Eine akute Gefährdung der Standsicherheit gibt es gegenwärtig aber nicht“, betont Amtsleiter Förster.

Dennoch wurden „vorsorglich, zur weiteren Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“ in beiden Fahrtrichtungen Hinweisschilder aufgestellt. Im Straßenverkehrsamt in Borna werde inzwischen auch über eine Geschwindigkeitsbegrenzung nachgedacht.

„Wir beobachten die Entwicklung über unsere Straßenmeistereien und werden – wenn notwendig – handeln“, sagt Förster. Zumal mit einem weiteren Grundwasseranstieg zu rechnen ist. Was definitiv nicht gehe, sei die Sache auszusitzen, bis die B 2 im Zuge der neuen A 72 als Anschlussstelle ausgebaut wird. „Denn wie schnell die A 72 kommt, kann ich nicht einschätzen“, so Förster.

Ulrike Witt

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