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Markkleeberg Entwicklungsstrategie will junge Familien aufs Land locken
Region Markkleeberg Entwicklungsstrategie will junge Familien aufs Land locken
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14:22 19.05.2015

Wenn der Freistaat dem Papier zustimmt - und die Chancen dafür stehen gut - können in den nächsten Jahren rund 18 Millionen Euro Fördergeld in verschiedenste Maßnahmen auf dem Land fließen.

Strategische Ziele, Leitthemen, Handlungsfelder, Aktionsbereiche, Maßnahmen - die Begrifflichkeiten des Papiers sind ein bisschen abstrakt. Die Fördermöglichkeiten seien aber ganz konkret, erklärt Koordinator Martin Wolter. "Vor allem greifen sie ineinander." So könnten junge Familien beispielsweise den Umbau eines leerstehendes alten Hofes genauso gefördert bekommen wie den Aufbau ihres Kleinunternehmens vor Ort. Unter dem Stichwort "Lebensqualität und nachhaltige Dorfentwicklung" könnten auch der Bau von Kitas und Sportstätten Zuschüsse aus dem Topf erhalten, ebenso die Entwicklung von Kultur auf dem Land und das Angebot für Ehrenamtliche. Bis hin zu Bürgerbussen und Carsharing-Modellen reiche das Spektrum möglicher Projekte, erklärt Wolter. Ein Ziel der Maßnahmen sei, vor allem junge Familien auf dem Land anzusiedeln, um nachhaltig mehr Leben in die Dörfer zu bringen.

Aber auch Geld für die Instandsetzung der oft maroden Dorfstraßen soll es geben, eine aktive Dorfgemeinschaft solle gefördert werden, auch die Steigerung der regionalen Wertschöpfung in der Land- und Fischereiwirtschaft ist eines der Ziele. Tourismus und Kultur auf dem Land sollen unter anderem dadurch gefördert werden, dass das touristische Wegesystem zu Land und zu Wasser ausgebaut und verbessert sowie die touristische Service-Infrastruktur qualitätsvoll ausgebaut werden kann.

15 Kommunen des Südraums sind in der Aktionsgruppe zusammengeschlossen, unter ihnen sind auch Markkleeberg, Zwenkau, Großpösna und Markranstädt. Wolter geht davon aus, dass bei einem positiven Bescheid aus Dresden noch in diesem Jahr erste Maßnahmen in Angriff genommen werden können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.01.2015
Jörg ter Vehn

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