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Erste Teile für Achterbahn angekommen

Erste Teile für Achterbahn angekommen

Der Grundstein ist gelegt, die Fundamente sind gegossen: Damit der Aufbau der neuen Achterbahn im Freizeitpark Belantis (die LVZ berichtete) beginnen kann, wurden gestern Morgen die Teile für den tonnenschweren Liftturm geliefert.

Zwenkau/Leipzig. Belantis-Chef Nikolaus Job ließ es sich nicht nehmen und erwartete die ersten fünf von insgesamt 30 Trucks der Gerstlauer Amusement Rides GmbH aus dem bayrischen Münsterhausen selbst vor dem Schloss.

Der Turm ist das erste Element der „Mega-Achterbahn“, wie Belantis seine neue Attraktion preist. Von diesem können mutige Gäste ab Ende Juni aus 32 Metern mit einer Neigung von 95 Grad in die Tiefe stürzen, um anschließend fünf Überschläge bei einer Spitzengeschwindigkeit von 85 Stundenkilometern zu erleben.

Für Job war die Ankunft des knallroten Rollercoasters „ein ganz besonderer Glücksmoment“: „Bisher existierte unsere neue Achterbahn nur auf dem Reißbrett und in Animationen am Computer – jetzt wird unser Traum und der Traum unserer Gäste Wirklichkeit. Schritt für Schritt wächst die Achterbahn zum neuen Wahrzeichen des Leipziger Neuseenlandes.“

Auch wenn er wisse, dass vor dem gesamten Aufbauteam in den nächsten Tagen und Wochen eine große logistische und bauliche Herausforderung liegt und alles wie ein Uhrwerk funktionieren muss, so kann es Job kaum erwarten, die ersten Besucher zu begrüßen. „Ein schöneres Geburtstagsgeschenk kann ich mir nicht vorstellen“, betonte Job, der gestern seinen 49. Geburtstag feierte.

Auf einer rund zwei Fußballfelder großen Fläche setzen die Spezialisten nun ein technisches Puzzle aus über 55 000 Einzelteilen zusammen. Binnen weniger Tage soll das Highlight der Achterbahn, der senkrechte Liftturm, fertiggestellt und weithin sichtbar sein. Wer die heiße Phase des Aufbaus verfolgen möchte, kann dies per Internet tun. Wie Andrea Fiedler, Leiterin der Belantis-Unternehmenskommunikation, mitteilte, hat der Freizeitpark eine Webcam eingerichtet, die den Baufortschritt dokumentiert. Zudem besteht vor Ort die Möglichkeit, die Arbeit auf der Baustelle im Achterbahn-Infocenter zu beobachten.

Ulrike Witt

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