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Markkleeberg Erster Spatenstich für neues Gesundheitszentrum Zwenkau
Region Markkleeberg Erster Spatenstich für neues Gesundheitszentrum Zwenkau
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00:18 23.12.2016
Auf der Brachfläche an der Leipziger-/Ecke Bahnhofstraße tut sich was: Bis Anfang 2018 entsteht hier das Gesundheitszentrum Zwenkau. Quelle: Ulrike Witt
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Zwenkau

An der Leipziger-/ Ecke Bahnhofstraße ist am Montagvormittag der symbolische erste Spatenstich für das 6,8 Millionen Euro teure Gesundheitszentrum Zwenkau gesetzt worden. Anfang 2018 soll der Dreigeschosser, eine Kombination aus Ärztehaus und Betreutem Wohnen, bezugsfertig sein.

„Das Gesundheitszentrum wird die neue Mitte Zwenkaus“, erklärte Investor Dirk Bolmerg, Geschäftsführer der Wincon Immobilien und Gesellschafter des Bauherrn GZZ GmbH & Co. KG, den zahlreichen Gästen. Darunter waren Bürgermeister Holger Schulz, Alt-Bürgermeister Herbert Ehme (beide CDU), Bauamtsleiterin Steffi Gebauer, Stadträte, künftige Mieter sowie der Leipziger CDU-Kreisvorsitzende Robert Clemen.

Bolmerg ist in Zwenkau kein Unbekannter. Vor drei Jahren hat er das benachbarte Konsumgebäude denkmalgerecht saniert und zu einem Schmuckstück gemacht. Dabei sei gemeinsam mit Projektmanager Frank Schmidt die Idee entstanden, die seit Mitte der Neunzigerjahre bestehende Brache – bis zum Abriss im Zuge der Stadtkernsanierung Standort der Gaststätte „Adler“ – zu bebauen.

„Die alte Poliklinik in der Wasserturmstraße ist nicht behindertengerecht und nachrüsten nicht möglich. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung seit Jahren hin. Es muss ein neues Objekt her und der Platz hier ist ideal “, erläuterte Schmidt. Vergangenes Jahr habe nach langen Verhandlungen endlich das 2500 Quadratmeter große Eckgrundstück an der Leipziger Straße gekauft werden können, berichtete Bolmerg.

In dem Dreigeschosser entstehen auf 4500 Quadratmeter Brutto-Nutzfläche sechs Arztpraxen sowie 25 Ein- und Zweiraum-Seniorenwohnungen. Zudem werden eine Apotheke, ein Sanitätshaus und der Ambulante Pflegedienst Heike Oehlert einziehen, der die Betreuung der Senioren im Haus einschließlich des Gemeinschaftsraumes übernimmt.

„Die Nachfrage nach den Wohnungen ist exzellent. Fast alle sind schon reserviert“, sagte Bolmerg. Er sei sicher, dass für die älteren Leute schöne Bedingungen geschaffen werden. So gebe es neben der sehr guten medizinischen Versorgung eine Dachterrasse mit Café, dazu behindertengerechte Treppenhäuser und Aufzüge und im Hof Stellplätze für 40 Fahrzeuge. „Zwenkau ist eine Stadt, die sich ganz toll entwickelt. Wir sind froh, dabei zu sein“, betonte Bolmerg.

Architekt Richard Steinbruch, der gerade erst ein Ärztehaus in der Koburger Straße in Markkleeberg übergeben hat, sagte: „Das Gesundheitszentrum muss zum denkmalgeschützten Konsum passen, aber auch den modernen Anforderungen an ein Gebäude in der Innenstadt genügen. Das ist die große Herausforderung. Aber ich bin überzeugt, dass uns das mit diesem Entwurf gelingt.“

Lange habe die Stadt nach einem Investor für die Brachfläche gesucht, gestand Rathauschef Schulz. Insofern seien Bolmerg und die GZZ ein Glücksfall: „Der ganz wunderbar zum dieses Jahr vom Stadtrat beschlossenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept passt.“

Von Ulrike Witt

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