Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Erster Spatenstich fürs neue Sportbad am Bahnhof
Region Markkleeberg Erster Spatenstich fürs neue Sportbad am Bahnhof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 07.06.2015
Symbolischer Akt: Bernd Klose, Karsten Schütze, Wolfgang Klinger, Oliver Fritzsche und Michael Wilhelm (v.l.) gestern beim ersten Spatenstich in Markkleeberg. Quelle: André Kempner
Anzeige
Markkleeberg

Bis Ende 2016 soll das einschließlich Umbau des Bahnhofsgebäudes 7,1 Millionen Euro teure Projekt fertig sein, die ersten Gäste im 25-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen können.

"Heute ist wirklich ein besonderer Tag. Ein Vorhaben in dieser Größenordnung baut man nicht oft", sagte OBM Karsten Schütze (SPD) zu den zahlreichen Gästen, darunter Staatssekretär Michael Wilhelm vom sächsischen Innenministerium, der Vize-Präsident der Landesdirektion, Michael Feist, der 1. Beigeordnete des Landkreises, Wolfgang Klinger, CDU-Landtagsmitglied Oliver Fritzsche und Alt-OMB Bernd Klose. Der Rathauschef erinnerte an den langen Vorlauf, an den ersten, abgelehnten Fördermittelantrag von 2010, den zweiten, von Erfolg gekrönten 2012 und die mit einigen Hürden gespickte Feinplanung.

"Der Freistaat steuert mit den noch einmal aufgestockten 2,3 Millionen Euro eine Riesensumme an Fördermitteln bei", erklärte Schütze. Dass sich Markkleeberg für ein teures Edelstahlbecken statt des ursprünglich geplanten Betonbeckens entschieden habe, "liegt aber nicht daran, dass wir nicht wissen, wohin mit unserem Geld", sagte er schmunzelnd, vielmehr gehe es um Nachhaltigkeit. "Deshalb haben wir uns für die Planung viel Zeit gelassen, sind jedes noch so kleine Detail immer wieder durchgegangen. Auch wenn uns natürlich klar ist, dass der dauerhafte Betrieb eines Sportbades immer auf Zuschüsse angewiesen sein wird", betonte Schütze.

Wilhelm, der im Dezember 2013 den Fördermittelbescheid übergeben hatte, sagte: "Endlich kann es losgehen. Das Sportbad in der sächsischen Kanu-Hauptstadt wird die Lebensqualität deutlich erhöhen. Schulen, Vereine und Freizeitsportler stehen in den Startlöchern." Er lobte die zentrale Lage am Verkehrsknoten von S-Bahn und Bus. Zudem erneuerte der einstige Leistungsschwimmer sein vor anderthalb Jahren gegebenes Versprechen, mit Schütze bei der Eröffnung ins Becken zu springen.

Um den avisierten Termin Oktober/November 2016 halten zu können, will Schütze den Winter abbestellen. "Wenn der Rohbau bis zum Dezember 2015 stehen soll, damit der Innenausbau zügig beginnen kann, wäre das hilfreich", meinte er. Gebaut wird das Sportbad in 37 Losen von Firmen aus der Region.

Nichts für die Bikini-Figur, aber eine leckere Idee war die Sportbad-Torte, die die Bäckerei Wendl (siehe Foto) zum ersten Spatenstich mitbrachte. Wendl wird im Bahnhof, dem Eingang zum Bad, übrigens ein Café mit Freisitz betreiben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2015
Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Not macht erfinderisch: Weil die Betreuungsplätze, speziell im Krippenbereich, in Markkleeberg schon im nächsten Jahr nicht mehr ausreichen werden und die Stadt als Bauherr zeitraubenden Auflagen unterliegt, springt jetzt die kommunale Wohnungsbaugesellschaft (WBG) ein und baut in Gaschwitz eine Kita mit 132 Plätzen.

06.06.2015

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_41955]Leipzig/Zwenkau. Im März begann der Fundamentbau, nächsten Dienstag soll die 360 Meter lange Strecke der Familienachterbahn schon montiert sein: Die neue "Cobra des Amun Ra" beweist schon beim Bau ganz schön Tempo.

04.06.2015

Moderne Landwirtschaft hautnah erleben, diese Möglichkeit haben am Wochenende 700 Besucher beim Tag des offenen Hofes der Agrarproduktion Elsteraue in Zwenkau genutzt.

04.06.2015
Anzeige