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Markkleeberg Erweiterungsbau mit mehr Platz für Angehörige und Kids
Region Markkleeberg Erweiterungsbau mit mehr Platz für Angehörige und Kids
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06:00 13.06.2018
Hubertus von Erffa, Ulrike Herkner, Sylvia Heumann und Oberbürgermeister Karsten Schütze (von links) reichen Zimmermann Martin Breitfeld den Richtbaum an. Quelle: Foto: Kempner
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Markkleeberg

Dass die dritte Benefiz-Sommernacht am Wochenende rund 19 000 Euro Spendengelder in die Kasse des Fördervereins für das Kinderhospiz Bärenherz gespült hat, war am Montag zur Feier des Richtfests für den Erweiterungsbau besonders erfreulich.

„Wir sind seit zehn Jahren hier am Standort und zuletzt räumlich an unsere Grenzen gestoßen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Hubertus von Erffa. Zehn Kinderzimmer und fünf Elternwohnungen standen bisher für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zur Verfügung. Insgesamt 320 Aufenthalte waren pro Jahr möglich. Jetzt wird der zentrale Wohnbereich der Kinder im Erdgeschoss vergrößert. Angehörige haben künftig neun Unterkunftsoptionen.

Der Umbau und die Aufstockung auf die vorhandene Etage bringen einen Raumgewinn von rund 350 Quadratmetern. „Wir können nun noch mehr Familien aufnehmen und die Zahl der Aufenthalte deutlich erhöhen“, betont Geschäftsführerin Ulrike Herkner. „Unsere Vision ist es, keine Familie allein zu lassen und den Eltern die verbleibende Zeit mit den kranken Kindern zu schön wie möglich zu gestalten.“ Die Eltern sollen von Beginn der Diagnose an die Möglichkeit bekommen, Kraft zu tanken. Bärenherz könne künftig auch flexibler auf die unterschiedlichen Familienkonstellationen eingehen. Mehr Platz für Therapie, Fortbildungen und Trauergruppen sowie eine den neuen Kapazitäten folgende Vergrößerung des Bürobereichs runden die bauliche Erweiterung ab.

Die Kosten von etwa 700 000 Euro können unter anderem dank der großzügigen Förderzusage der Aktion „Ein Herz für Kinder“ gestemmt werden. Weitere Spenden für die Ausstattung der neuen Räume sowie die Sicherstellung des erweiterten stationären Betriebs sind dringend erforderlich, da es dafür keine staatlichen Mittel gibt.

Das Richtfest am Montag markiert die Halbzeit der Baumaßnahmen. „Wir freuen uns auf den Einzug im Oktober, damit nach dem mit den Bauarbeiten verbundenem Lärm und dem Dreck wieder Ruhe und Sauberkeit einkehren“, so Herkner. Bis dahin werde man gemeinsam mit den Widrigkeiten fertig. Es sei toll zu sehen, wie alle an einem Strang ziehen.

Von Gislinde Redepenning

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