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Markkleeberg „Essen Sie Fisch, dann klappt’s mit dem Sieg"
Region Markkleeberg „Essen Sie Fisch, dann klappt’s mit dem Sieg"
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10:32 22.09.2014
Bei der 1. Tour des Abfischens präsentiert Facharbeiter Ferdinand Schwarze vom Fischereibetrieb Etzold diese Maränen. Quelle: Armin Kühne
Markkleeberg

Die Seepromenade Markkleeberg-Ost wurde wie jedes Jahr im September zur Fressmeile, auch wenn das Wetter gestern zu wünschen übrig ließ.

„Etwa 300 Kilogramm Fisch in allen Variationen vom frischen, gebackenen und geräucherten Fisch über Fischbrötchen und Fischpfanne bis zum Flammlachs verkaufen wir an den zwei Tagen", erklärte der Geschäftsführer der Wermsdorfer Fisch GmbH René Pistor. Besonders begehrt seien dieses Jahr Maränen aus dem Leipziger Neuseenland. Wie die, aber auch Karpfen, Hechte, Zander, Barsche und Aale vom Wasser an Land kommen, zeigte Berufsfischer Jürgen Etzold mit seinen Männern jeweils am Nachmittag beim Schaufischen.

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Den Unterschied zwischen Fischerei und Angelsport erläuterte Wolfgang Röhrs vom Präsidium des Anglerverbandes Leipzig. „Die Fischerei ist ein Berufszweig, Angeln ein Freizeitsport." Einer, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. „Durch die Tagebauseen ist die Attraktivität unwahrscheinlich gestiegen", betonte Holger Rath, ebenfalls vom Anglerverband. In dem sind aktuell 200 Vereine mit rund 11 000 Mitgliedern organisiert. Damit der Trend nicht abreißt, konnten Kinder beim Schauangeln heimische Fischarten bestimmen. „Essen Sie Fisch, dann klappt's auch mit dem Sieg", empfahl Pistor den Radlern am Sonntag beim elften Städtewettbewerb von EnviaM und Mitgas, der traditionell beim Fischerfest in Markkleeberg Station macht.

Diesmal lag die Organisation in den Händen von Kickers 94. Präsident Jörg Mentzel setzte „auf Sieg". Schließlich können seine Fußballer vom Geldsegen – immerhin bis zu 12 000 Euro – profitieren. „Wenn wir Frauenstein mit knapp 310 Kilometern knacken wollen, müssen wir jede Stunde mindestens 50 Kilometer schaffen, brauchen bei einem Schnitt von 25 Stundenkilometern 200 Fahrer auf dem Kinder- und Erwachsenenrad", so Mentzel. Doch schon 30 Minuten nach dem Start geriet sein akribischer Zeitplan durcheinander. „Viele schaffen die geplanten fünf Minuten nicht, sind, weil übermotiviert, schon nach ein oder zwei Minuten platt", ärgerte sich Mentzel und legte all seine Hoffnungen auf die „Profis" vom Rad- und Fitnessclub Markkleeberg. Nichtsdestotrotz, 14 Uhr, nach einem Drittel des sechs Stunden dauernden Städtewettbewerbs erreichte der Kapitän der ersten Kickers-Mannschaft, Christian Sund, die 100-Kilometer-Marke.

Nun hieß es, Tempo halten, keine Lücken zulassen, Ersatzfahrer ordern. Und das Rezept ging (fast) auf. Nach einer starken letzten Stunde im Regen holte Markkleeberg Adorf ein und landete mit 307,754 Kilometern hinter Frauenstein auf Platz 2. Ob es am Ende dabei bleibt, wird sich zeigen, noch stehen drei Stationen des Städtewettbewerbs aus.

Ulrike Witt

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