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Markkleeberg Experimente machen Lust aufs Lernen in Zwenkau
Region Markkleeberg Experimente machen Lust aufs Lernen in Zwenkau
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13:53 19.05.2015
Neugierige Blicke im Chemiekabinett: Alexander aus der elften Klasse (rechts) bringt kleine Besucher im Freien Gymnasium zum Staunen. Quelle: André Kempner

Unzählige Eltern und Kinder schoben sich am Tag der offenen Tür durch Gänge und Klassenzimmer, schauten beim Trommeln, Theater- und Kabarettaufführungen sowie Projektpräsentationen rein. "Wir kommen aus Leipzig. Unser Pepe besucht dort die vierte Klasse in der Regenbogen-Grundschule. Insofern bietet sich das Regenbogen-Gymnasium an. Es wäre die gleiche Art des Unterrichtens und Lernens. Das gefällt uns", meinte Mutter Wilma Rambow. Auch der zehnjährige Lucas soll ab August in Zwenkau lernen. Noch besucht der Großdeubener die Grundschule in Böhlen. "Wenn er ins staatliche Gymnasium nach Groitzsch gehen würde, wäre der Weg noch weiter. Zwenkau liegt für uns mit dem Bus praktisch vor der Haustür", meinte Familie Piltz. Lucas drängte ins Chemiekabinett, wo Alexander aus der 11. Klasse mit Experimenten Lust aufs Lernen machte. "Eigentlich habe ich schon mehr Anträge fürs nächste Schuljahr als wir Plätze vergeben können", erklärte Schulleiter Niels Schulz. Erfahrungsgemäß erhielten aber einige Ende Februar nicht die Bildungsempfehlung fürs Gymnasium, so dass wahrscheinlich keiner abgewiesen werden müsse und die 52 Plätze in den zwei neuen fünften Klassen ausreichen werden. Aktuell besuchen 280 Schüler das Gymnasium, das sich in Trägerschaft der Deutschen Privaten Finanzakademie befindet. Unter den Gästen war auch ein Ehemaliger - Robert Roßberg, Abi-Jahrgang 2014. Er gehörte zu den ersten 14 Gymnasiasten, die ihre Hochschulreife in Zwenkau erlangt haben. Auf die Frage, was die Schule besonders mache, sagte der 19-Jährige, der inzwischen die Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr eingeschlagen hat: "Das Freie Gymnasium ist klein, die Atmosphäre familiär." Nur die Baustelle im Hof störte so manchen Gast, darunter Familie Piltz. Als sie hörte, dass eine neue Turnhalle und Speiseversorgung gebaut und in den nächsten Monaten samt Außengelände fertiggestellt werden, schmunzelten sie. "Das passt ja, gute Bedingungen für Lucas." Übrigens: Am Samstag lädt die Stadt von 10 bis 12 Uhr zum Tag der offenen Baustelle ein. Ulrike Witt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2015
Ulrike Witt

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