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Fahrgastschiff erhält Namen „Wachau“ – und lässt Platz für mehr

Fahrgastschiff erhält Namen „Wachau“ – und lässt Platz für mehr

„Ich taufe Dich auf den Namen Wachau.“ Mit diesen Worten von Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch und der anschließenden Sektdusche wurde aus dem bislang namenlosen neuen Fahrgastschiff auf dem Markkleeberger See gestern Nachmittag die „Wachau“.

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Taufe geglückt: Schiffseigner Wilfried Meyer udn Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Viel Prominenz aus Behörden und Wirtschaft war der Einladung zum Festakt von Schiffseigner Wilfried Meyer gefolgt. In bewegten Worten dankte Meyer allen Beteiligten, sprach von Leidenschaft, die ein solches neues Schiff benötige und die er vorgefunden habe bei den Akteuren am See.

Meyer, der auch am Edersee und am Ratzeburger See Schifffahrt betreibt, schilderte den Werdegang von seinem ersten Ausloten der Möglichkeiten am Markkleeberger und Störmthaler See im Sommer 2010 bis zum Einsetzen des fast fertigen Schiffes am 22. September (die LVZ berichtete). Es sei sein inzwischen achtes Schiff, das er bei der Lux-Werft in Mondorf bei Bonn habe bauen lassen. „Und hier ist Wasser genug für weitere Überlegungen“, sagte er mit Blick zu Werft-Chef Elmar Miebach, der Meyer für seinen großen unternehmerischen Mut lobte und ihm die Schiffsglocke übergab.

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21,45 Meter lang, 4,85 Meter breit und eine große Klappe: Die „Wachau“ bei ihrer Jungfernfahrt gestern Nachmittag. Sie ist als so genannter Kopflander behindertengerecht gebaut und kann problemlos Rollstuhlfahrer aufnehmen.

Quelle: André Kempner

Schon am eigens für das Schiff gebauten Anleger an der Seepromenade wäre Platz für ein zweites Fahrgastschiff. Und auch der Namen „Wachau“ sei bewusst gewählt worden, so Meyer. Das lässt Platz für mehr Schiffe – für andere an den Seen liegende Orte.

Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose erinnerte an den lange Werdegang des Gewässers vom ersten „Seegang“ im Jahr 2006, „wo alles noch improvisiert“ gewesen sei, bis zur Inbetriebnahme der Schleuse zum Störmthaler See voraussichtlich im April 2013. Dann soll die „Wachau“ auch zum Nachbarsee kurven.

Eigens deswegen hatte Meyer die Schleuse nachmessen lassen und die Breite der „Wachau“ auf 4,85 Meter festgelegt. Klose lobte den Blick von der Schleuse auf den großen Störmthaler See. „Ich freue mich schon auf die erste Fahrt dahin.“

Jörg ter Vehn

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