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Markkleeberg Fernseh-Frauen bei „Ewige Helden“ und „DSDS“
Region Markkleeberg Fernseh-Frauen bei „Ewige Helden“ und „DSDS“
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09:47 26.01.2018
Die WM-Zweite Siebenkämpferin Jennifer Oeser aus Markranstädt macht mit bei der Vox-Show „Ewige Helden“. Quelle: privat
Markranstädt/Markkleeberg

Geballte Frauenpower im TV: Mit Siebenkämpferin Jennifer Oeser aus Markranstädt und Marah Hawelka aus Markkleeberg sind derzeit zwei Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts in Shows zu sehen.

Schülerin Marah Hawelka bezirpste mit dem Song „Almost Lover” von „A Fine Frenzy“ die Jury um Pop-Titan Dieter Bohlen. Die 16-Jährige begleitete sich selbst am Piano, holte sich mit drei „Ja-Stimmen“ den ersten Erfolg, ist beim so genannten „Recall“ dabei – also eine Stufe weiter.

Superstar-Kandidatin Marah Hawelka aus Markkleeberg singt bei RTL. Quelle: RTL

„Die suchen mich!“, hatte die Schülerin laut RTL vorher selbstbewusst angekündigt. Vater und Mutter seien zur seelischen Unterstützung mit zum Casting angereist. Bei „Deutschland sucht den Superstar“ dabei zu sein, sei schon immer ein Kindheitstraum von Marah gewesen, heißt es beim Sender: „Es ist für mich kein Wettbewerb! Natürlich habe ich den Reiz zu gewinnen, weil es ja mein kleiner Mädchentraum ist. Mal gucken, wie weit ich dann komme. Ich bin froh, dass ich hier sein darf!“, zitierte sie der Sender.

Der kleinere Ableger Vox geht da schon ruhiger zu Werke. Um seine Show „Ewige Helden“ macht er nicht so einen Rummel, dabei stehen immerhin acht ehemalige Sportasse im Mittelpunkt. Neben Handball-Weltmeister Pascal Hens, Skirennläuferin Hilde Gerg oder Fußball-Europameisterin Celia Sasic ist in diesem Jahr Jennifer Oeser aus Markranstädt dabei. Die 34-jährige Siebenkämpferin, WM-Zweite von Berlin 2009 und nachträgliche Silbermedaillengewinnerin der WM von 2011, hatte noch 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio teilgenommen, dort Platz neun erkämpft.

2017 habe sie mit sich gerungen, ob sie noch weitermachen solle bis zur Europameisterschaft 2018, erzählte Oeser, Mutter des 2014 geborenen kleinen Jakob. Die Vorbereitungen seien aber nicht gut gelaufen. „Mit der Zusage für die Show, die im September vorigen Jahres in Andalusien gedreht wurde, fiel die Entscheidung: Das wird mein Abschlussabenteuer als Sportlerin“, sagte sie am Donnerstag.

Sie sei schon vorher ein Fan des Sendeformats gewesen. „Ewige Helden“ sei gar nicht trashig wie andere Shows. „Da ist nichts auf Streit ausgelegt oder auf Zickenterror. Die Produzenten wollten eine schöne, harmonische Gruppe haben“, erzählte Oeser. Im Wettkampf schenke man sich zwar gegenseitig nichts, aber danach gehe es mehr um das Miteinander.

Auch die höchst interessanten Karrieren der verschiedenen Sportler würden nochmal nachempfunden. Jeder Sportler habe dafür eine Kernsendung, in der er oder sie vorgestellt werden. Ihre Show sei die zweite am 6. Februar. „Aber alle sollten unbedingt gleich schon die erste am nächsten Dienstag ab 20.15 Uhr anschauen“, empfahl sie. „Wir Sportler haben sie uns am Montag zusammen in München angeschaut. Ich habe Tränen gelacht“, so Oeser. Tatsächlich hätten sie sich alle miteinander sehr gut verstanden, trotz der Wettkämpfe. „Dabei ist aber alles real, nichts gefaked“, sagte sie. Die anderen Sportler hätten ja gemeint, dass sie als Siebenkämpferin viele verschiedene Sportarten gut beherrsche, sie daher im Vorteil sein müsse. Aber bei den Wettkämpfen sei es dann doch sehr unterschiedlich gelaufen. Verraten wolle sie aber nichts. „Nur so viel: Es bleibt spannend bis zum Ende!“

Die Dreharbeiten seien für sie eine anstrengende, aber auch spaßige Erfahrung gewesen. Vor allem das Kennenlernen der anderen Sportler habe ihr viel bedeutet. „Wir sind als Freunde abgereist, suchen nach Wegen, um uns nun immer mal wiederzusehen.“

Um Freundschaften geht es bekanntlich bei der DSDS-Show weniger – wenngleich sich dabei auch schon Liebespaare fanden, die einige Zeit die Klatschspalten füllten. Bei Bohlens Supershow ist Konkurrenz gefragt, die Krise der Normalzustand. So wurde auch Marahs erster Auftritt zwar von Juror Mousse T. als „großes Kino“ gelobt, aber Co-Jurorin Ella Endlich war besorgt, dass Marah die Emotionen nicht immer abrufen könne...

Von Jörg ter Vehn

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