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Markkleeberg Feuerwehr bekommt neues Gerätefahrzeug
Region Markkleeberg Feuerwehr bekommt neues Gerätefahrzeug
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10:40 26.03.2018
Die Kita Pirateninsel wird noch in diesem Jahr erweitert.   Quelle: André Kempner
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Zwenkau

 Zwenkaus Stadträte waren sich am Donnerstag bei ihrer dritten Sitzung im Jahr in fast allen Punkten einig. Bürgermeister Holger Schulz (CDU) arbeitete die recht umfangreiche Tagesordnung zügig ab.

Die Bürgervertreter, die sich im Juli letzten Jahres für eine Erweiterung der DRK-Kita Pirateninsel ausgesprochen hatten, stimmten drei Vergaben von Bauleistungen rund um den Anbau zu und gaben damit grünes Licht für einen Baustart im April. Eine zusätzliche Gruppe mit 18 Kindern soll dort Platz finden. Für Planung, Bau und Betrieb wurden 305 014 Euro angesetzt, davon sind 167 757 Euro Landes- und Landkreismittel. Jetzt wurden die Bauhaupt-, Trockenbau- und Dacharbeiten vergeben. Wenn alles glatt läuft und der Wettergott mitspielt, können die Kinder nach Bauende im August einziehen.

Dass im Publikum ein halbes Dutzend Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr saß, hatte einen guten Grund: Sie verfolgten gespannt den Beschluss über die Anschaffung eines neuen Gerätewagens Logistik.

Schon 2017 wurde nach einem neuen Gerätewagen Ausschau gehalten. 100 000 Euro, davon 54 000 Eigenmittel, waren nach einer Kostenschätzung dafür im Haushalt vorgesehen. Die zwei abgegebenen Angebote überschritten diese Summen jedoch deutlich. Erst im zweiten Anlauf 2018 fiel die Entscheidung zugunsten eines Fahrzeugs von einem Anbieter aus Meschede, der 127 481 Euro verlangt. Die zusätzlichen 28 000 Euro werden aus Mitteln bestritten, die für Maßnahmen der Freiwilligen Feuerwehr geplant waren. „Die Lieferung erfolgt im späten Herbst, im November soll das Auto nach Zwenkau rollen“, versprach der Bürgermeister

„Unser bis dahin für solche Zwecke genutztes Mehrzweckfahrzeug hat den TÜV nicht überlebt. Die Reparaturen wären unverhältnismäßig teuer geworden“, erklärte Alexander Hecking, stellvertretender Stadtwehrleiter und stellvertretender Kreisbrandmeister außerhalb der Sitzung. Deshalb habe man für ein neues Fahrzeug plädiert. Das „GW-L1“ biete ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und kann künftig je nach Bedarf gezielt umfangreiches Gerät an Einsatzstellen bringen.

Schmutzwasserentsorgung in Tellschütz

Mit der Errichtung einer Schmutzwasserentsorgung im Ortsteil Tellschütz und in Großdalzig entlang der Carsdorfer Straße sowie An der Schilfwiese geht es weiter. „Wir haben Bürgerbefragungen für jedes der anliegenden Grundstücke vorgenommen und uns für die Druckentwässerung als wirtschaftlichste Variante entschieden“, erläuterte Bauleiterin Steffi Gebauer. Andere Maßnahmen hätten rund 75 000 Euro mehr verschlungen. Voraussetzung ist eine Energieversorgung und Störmeldeerfassung sowie -übertragung. Den dafür nötigen Planleistungen für Elektro- und Mess-, Steuerungs- sowie Regelungstechnik in Höhe von 22 860 Euro wurde mehrheitlich zugestimmt. „Wir haben uns schon früher gegen die Technik der Druckentwässerung ausgesprochen, deshalb werden wir uns enthalten“, sprach Heike Oehlert für drei anwesende Räte der Freien Wähler.

Von Gislinde Redepenning

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