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Markkleeberg Fluthelfer-Orden für vier behinderte Markkleeberger
Region Markkleeberg Fluthelfer-Orden für vier behinderte Markkleeberger
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14:51 19.05.2015
Anerkennung für die Markkleeberger Fluthelfer Marcel Kühn, Maik Löwe, Thomas Krüger, Anett Selling, Anne Taubert und Dirk Raubold (von links). Quelle: André Kempner

Unter den Ausgezeichneten, die während der Jahrhundertflut im Juni 2013 mindestens einen Tag lang in den Krisengebieten angepackt hatten, waren mit Thomas Krüger, Marcel Kühn, Maik Löwe und Anett Selling auch Behinderte, die in einer Außenwohngruppe beziehungsweise einer von der Diakonie-Wohnstätte "Katharina von Bora" auf dem Eulenberg ambulant betreuten WG leben.

"Wir haben uns damals über die sozialen Netzwerke schlau gemacht, wo Hilfe gebraucht wird. Dann habe ich meine Leute nach der Arbeit in den Awo-Pleißenburg-Werkstätten abgeholt und wir sind zusammen nach Grimma gefahren", erzählt Wohnbereichsleiter Michael Peukert. Im Kofferraum hatten die Markkleeberger Trinkwasser und Essen, bezahlt aus eigener Tasche. Als die Mulde wieder zurückging hätten sie dann in Höfgen bei Privatleuten beim Aufräumen geholfen. "Es haben sich damals mehr als die Vier beteiligt. Ich hatte eine Liste in den Flur gehangen und jeder, der helfen wollte, konnte sich eintragen", berichtet der 33-jährige Peukert. Und gewollt hätten alle. Am Ende wäre es eine logistische Frage gewesen. Insofern stünden auch diese Ausgezeichneten stellvertretend für viele Freiwillige, die in den Tagen der Flut und danach geholfen haben.

Mit Marcel Kühn war Peukert im September beim Festakt in der Semperoper in Dresden. "Das war ein Erlebnis", erinnert sich der Wohnbereichsleiter. Dort erhielten mit Robert Kudraß und Silvia Späth auch zwei Markkleeberger direkt aus den Händen des Ministerpräsidenten ihre Fluthelfer-Orden. Geehrt wurden inzwischen auch die Markkleeberger Mario Preller, Anne Taubert, Dirk Raubold, Hendrik Taube, Andre Sens, Katja Müller, Jens Willkommen, Mirko Holtz sowie Isolde und Gerald Zwicker.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.01.2014
Ulrike Witt

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