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Markkleeberg Förster aus Indonesien informieren sich über Renaturierung
Region Markkleeberg Förster aus Indonesien informieren sich über Renaturierung
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06:00 04.09.2018
Carsten Pitsch und Andreas Padberg (Mitte v.li.) vom Forstbezirk Leipzig erklären den interessierten Gästen detailliert die Waldflächenentwicklung. Quelle: André Kempner
Zwenkau

Eine Delegation von Förstern und Waldexperten aus Indonesien, deutschlandweit unterwegs, um sich über die Möglichkeiten der Renaturierung zu informieren, war am Montag zu Gast auf der Neuen Harth. Forstbezirksleiter Andreas Padberg und seine Mitarbeiter, darunter Revierförster Carsten Pitsch, erläuterten anschaulich, mit welchen Maßnahmen sie aus Braunkohlentagebaugruben grünende Waldgebiete entstehen lassen.

Hintergrund des Experten-Austauschs sei neben der geplanten Sanierung von riesigen Bergbaubrachen auch der Wunsch nach dem Aufbau eines Forstamtsystems in dem Inselstaat mit rund 255 Millionen Einwohnern, erklärte Lutz Hofheim von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Man wolle dort von einer zentralistischen Verwaltung hin zu einem Gefüge, dass einzelnen Gemeinden mehr Entscheidungsspielräume lasse.

„Dabei geht es nicht nur um die wirtschaftliche Nutzung des drittgrößten tropischen Regenwaldes der Welt, sondern auch um sogenannte ,Nicht-Holz-Produkte’ wie Wildtiere, Früchte oder Heilpflanzen“, so Hofheinz. Pietsch, der zahlreiche detaillierte Fragen beantworten musste, erklärte, Standorterkundungen des sehr inhomogenen Untergrunds seien vor der Aufforstung wichtig. Er beantworte viele Fragen, nach dem Nährstoffgehalt, der gar nicht so schlecht sei, ebenso wie nach der Art der Bewaldung mit Eichen und Pioniergehölzen wie Erlen oder Birken. Am beeindruckendsten fanden die Indonesier das Funktionieren der Abläufe, nicht nur rund um den Staatsbetrieb Sachsenforst. „Ihnen imponiert auch die große Identifikation aller Mitarbeiter hier mit ihrem Job“, sagte Hofheinz.

Von Gislinde Redepenning

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