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Fraktionsvorsitzende loben konstruktive Diskussion

Fraktionsvorsitzende loben konstruktive Diskussion

Hinter verschlossenen Türen wurde am Mittwochabend im Kleinen Lindensaal über den Flächennutzungsplan diskutiert. Details wurden gestern nicht bekannt. Nur eines scheint festzustehen: An der Südspitze des Cospudener Sees werden künftig weder Hotels noch Villen gebaut.

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Die Südspitze des Cospudener Sees soll im künftigen Flächennutzungsplan als Natur- und Landschaftsareal ausgewiesen werden.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. „Zuerst einmal – es hat sich um eine nicht-öffentliche Sitzung gehandelt, und es wurden keine verbindlichen Beschlüsse gefasst“, erklärte Bürgermeister Philipp Staude gestern auf Anfrage. Er war vom Stadtrat beauftragt worden, sich gegenüber Medien und Bürgerinitiative „Stopp Privatisierung am Cospudener See“ zu äußern. Letztere hatte Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) Anfang der Woche vorgeworfen, sein Versprechen der Bürgerbeteiligung gebrochen zu haben (die LVZ berichtete).Wie Staude informierte, wurden in dem rund dreieinhalbstündigen Treffen zehn Schwerpunkte abgearbeitet, darunter der Cospudener und der Markkleeberger See. „Die Verwaltung hat von den Teilnehmern – 26 Abgeordnete und fachkundige Bürger – eine Empfehlung für die weitere Überarbeitung des Flächennutzungsplanes erhalten. Auf dieser Basis können wir tätig werden“, verkündete Staude, der erneut den erkrankten Rathauschef vertrat. Konkret auf etwaige Pläne für den Cospudener See angesprochen, betonte Staude: „Ausdrücklich wurde keine Empfehlung abgegeben, die dazu führen könnte, dass südlich des Zöbigker Hafens Hotels und Villen entstehen.“Der Vorsitzende des Umweltausschusses Professor Dieter Bormann von den Linken bestätigte das: „Es ist so gelaufen, wie wir und die überwiegende Mehrheit der Markkleeberger sich das gewünscht haben. Das Areal wird grün bleiben.“ Auch wenn es an anderen Stellen des Flächennutzungsplanes noch ein paar Unschärfen gebe, sei er sehr zufrieden. „Die Atmosphäre war konstruktiv. Sicher hätte ich mir für manchen Punkt mehr Zeit zum Nachdenken gewünscht, zumal es bei der Präsentation durch die Verwaltung doch kleine Überraschungen gab“, so Bormann. Welcher Art – dazu war nichts zu erfahren.Des Lobes voll über die Vorbereitung war CDU-Stadtrat Oliver Fritzsche: „Nach unserer Ansicht war alles gut aufbereitet. Für so eine relativ große Runde lief alles einvernehmlich ab. Und ganz wichtig: Die Sorgen der Bürgerinitiative waren völlig unbegründet.“ CDU-Fraktionsvorsitzende Anne-Katrin Seyfarth sprach ebenfalls von „einer sehr konstruktiven Stimmung“. Ihr Kollege von der FDP, Matthias Kunze, bezeichnete das Treffen „als vernünftige Veranstaltung, bei der die Wünsche und Belange der Bürgerinitiative berücksichtigt wurden“. Diese Einschätzung teilte Joachim Schruth von den Grünen. Seitens der SPD meldete sich Karsten Schütze zu Wort: „Es gibt definitiv keine Hotels am Südufer“, sagte er. Einig waren sich auch alle, dass die Form der erweiterten Ausschusssitzung die richtige gewesen sei. „Die Tippel-Tappel-Tour durch die einzelnen Ausschüsse hätte uns nur jede Menge Zeit gekostet“, meinte beispielsweise der Liberale Kunze.Staude versprach abschließend, dass die Verwaltung nun intensiv daran arbeiten werde, dass der Flächennutzungsplan im dritten Quartal mehrheitsfähig wird und in die öffentliche Auslage gehen kann. „Ich rechne fest damit, dass zum Jahresbeginn 2011 ein neuer rechtskräftiger Flächennutzungsplan vorliegt“, so Staude.

Ulrike Witt

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