Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Frank-Michael Erben will an Erfolg anknüpfen
Region Markkleeberg Frank-Michael Erben will an Erfolg anknüpfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:31 24.09.2010
Vorfreude auf die Spielzeit: Stefan Balciunas, Frank-Michael Erben, Hans-Ulrich Zschoch und Oberbürgermeister Bernd Klose (von links) mit den Programmen. Quelle: André Kempner
Anzeige
Markkleeberg

„Wir blicken mit Dankbarkeit und Stolz auf die Spielzeit 2009/10 zurück, in der Sie, verehrtes Publikum, uns mit Ihrem Interesse und Zuspruch stets wohlwollende und hörerfahrene Begleiter waren“, dankte Erben den anwesenden Klassik-Fans. Die Anrechtsreihe habe seine Erwartungen von Anfang an weit übertroffen. „Die Leute standen vor dem Rathaus Schlange nach Karten. So etwas kenne ich wirklich nur aus DDR-Zeiten“, erzählte Erben.

In der neuen Spielzeit will er mit seinen 40 Musikern nahtlos an diesen Erfolg anknüpfen. „Sie finden in unserem Spielplan wieder bedeutende Werke der Sinfonik aus verschiedenen Epochen, sowie Instrumentalkonzerte, die von Kollegen unseres Orchesters, als auch von Solisten der internationalen Spitzenklasse bestritten werden“, erläuterte der WSO-Chef. Und er gestand: „Wir haben es wieder geschafft, Solisten zu engagieren, die sich das WSO eigentlich gar nicht leisten kann. Daher sind wir sehr froh, dass sie dennoch zu unseren Konditionen auftreten.“

Den Auftakt der Spielzeit 2010/11 bildet das Konzert am 9. Oktober. Ab 19.30 Uhr erklingen die Leonoren-Ouvertüre und die fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester. Solist ist WSO-Mitglied Matthias Gagelmann. „Mitte November wird der ehemalige Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Kolja Blacher auf einer Stradivari das Violinkonzert von Johannes Brahms mit uns spielen“, verkündete Erben. Zudem erklingen am 13. November Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“ und die von Sergej Gortschakow bearbeiteten „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski.

Ein Wiedersehen wird es für Erben am 18. Dezember geben: „Dann begrüßen wir Harvey Bordowitz, den Gründer und langjährigen Chefdirigenten des Herzliya Chamberorchestras Israel.“ Erst Anfang 2010 war der Markkleeberger in Tel Aviv und durfte das Herzliya Orchester dirigieren. „Weiterhin freue ich mich Ende Mai auf den Pianisten Bernd Glemser, der schon in jungen Jahren 17 internationale Wettbewerbe gewonnen hat“, so Erben.

Wer detaillierte Informationen zu den einzelnen Konzerten und dem Anrecht haben möchte, sollte sich an das Büro des Westsächsischen Symphonieorchesters in Böhlen, Telefon 034206 54080, oder die Stadtverwaltung Markkleeberg, 0341 35330, wenden.

Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ganz im Zeichen der Bewerbung um die siebte Landesgartenschau stand am Mittwochabend der dritte „Meetingpoint Kanupark“. Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien waren der Einladung des Markkleeberger Oberbürgermeisters Bernd Klose (SPD) nach Auenhain gefolgt.

23.09.2010

Die in Markkleeberg ansässige Fakultät für Maschinen- und Energietechnik der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) beteiligt sich morgen an der „Langen Nacht der Wissenschaften“.

22.09.2010

Das Rathaus passt in eine kleine Handtasche, der Cospudener See sieht aus wie eine Pfütze, und die Kirchen sind nicht größer als ein Kaffeebecher. Markkleeberg ist winzig, die Stadt findet auf einer Fläche von etwa 1,80 Meter mal 1,25 Meter Platz.

21.09.2010
Anzeige