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Freie Fahrt zum Bergbau-Park

Freie Fahrt zum Bergbau-Park

Großpösna. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hat einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Infrastruktur am Störmthaler See geschafft.

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Gabriela Lantzsch (Dritte von links) gibt den Weg mit Vertretern der LMBV und des Bergbau-Parks frei.

Quelle: André Kempner

Gestern konnte der rund 500 Meter lange Weg vom Bergbau-Technik-Park zum Rundweg am Westufer freigegeben werden.

 Erst kürzlich waren die Arbeiten an diesem Bauabschnitt beendet worden. "Damit ist der Park nun besser und sicherer für Interessierte von Markkleeberg-Auenhain aus erreichbar", sagte Karin Franke, Sprecherin der LMBV. Schon kurz nachdem die Baufahrzeuge abgerückt waren, bevölkerten die ersten Radfahrer und Fußgänger das Stück zwischen Bergbau-Technik-Park und Kanupark-Schleuse. "Unsere Fahrradständer waren am vergangenen Wochenende rappelvoll, wahrscheinlich müssen wir noch mehr anschaffen", erklärte Peter Krümmel.

 Gabriela Lantzsch, Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna, ist froh, dass der Weg endlich übergeben wird. "Bis Mai sollte er schon fertig sein, die LMBV hatte alle Vorbereitungen getroffen und dann kam erst ein langer Winter, danach ein nasses Frühjahr und schließlich das Hochwasser im Juni", begründete sie den Bauverzug. Für Lantzsch haben sich die Prognosen, die einen regen Besucherverkehr vorhergesagt hatten, bewahrheitet.

 Für die Autofahrer, die den Park ansteuern, bleibt nach wie vor der Weg über die B 2 in Richtung Zentraldeponie Cröbern. Doch in diesen Tagen wird es deutlich leichter, den Weg zu finden. "Wir haben es endlich geschafft, dass die Hinweisschilder aufgestellt werden", freute sich Lantzsch.

 Zwei Wegebaumaßnahmen hat die LMBV in diesem Jahr am Störmthaler See in Angriff genommen. 4,5 Kilometer lange Wege, unter anderem entlang der alten F 95 bis zum Dispatcherturm, komplettieren die Infrastruktur in der Bergbaufolgelandschaft des ehemaligen Tagebaus Espenhain weiter. Bis Ende November soll der Abschnitt vollständig fertiggestellt sein. Doch abgeschlossen sind die Bauarbeiten am Rundweg noch lange nicht. Im nächsten Jahr werden weitere vier Kilometer von der Einmündung der Staatsstraße 242 in Höhe der alten Straße nach Oelzschau in Richtung Espenhain in den Rundweg eingebunden. Später folgen dann noch Bereiche in Güldengossa und an der A 38.

 Am Bergbau-Technik-Park bleibt jetzt nur noch eines zu tun: "Am neuen Weg wird eine Schranke installiert, damit keine Autos durchfahren", erklärte Planer Jens Liebe. Der Park übrigens feiert am 2. November ab 15 Uhr sein Saison-Abschlussfest - "mit Glühwein, einer Nachtführung und angestrahltem Absetzer", wie Park-Mitarbeiter Bernd Dorenburg ankündigte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.10.2013
Julia Tonne

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