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Markkleeberg Freiwilligeackern beim 4. Gartentag
Region Markkleeberg Freiwilligeackern beim 4. Gartentag
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14:25 19.05.2015
Viele fleißige Helfer arbeiten beim Gartentag im Agra-Park. Quelle: André Kempner

"Es ist toll zu sehen, was sich seit dem ersten Gartentag im Juni 2013 alles verändert hat", sagte Anke Leske, Sachgebietsleiterin Liegenschaften im Markkleeberger Rathaus. Mit einer Astschere rückte sie wucherndem Gehölz nahe des Teiches zu Leibe. Neben ihr ackerte Tourismusmanagerin Rebecca Heinze. "Nicht nur die Gartentage laufen super. Das ganze Park-Jahr 2014 ist ein voller Erfolg. Darauf können wir stolz sein", meinte sie und erinnerte an die über 50 Veranstaltungen, die seit April Tausende in den Agra-Park gelockt haben.

Dass der Herfurth'sche Park langsam auch wieder zu einem Anziehungspunkt für Fachpublikum wird, betonte Leske. "Damit schlagen wir einen Bogen zur alten Agra." Die warb zu DDR-Zeiten bekanntlich mit dem Slogan "Universität im Grünen". Während im September Fachleute aus mitteldeutschen Kommunen die Schaubeete inspizierten und sich Ideen für die eigene Bepflanzung holten, könnten in dieser Woche Baumkletterer bei der Arbeit beobachtet werden, erzählte Leske.

Unter den Hobby-Gärtnern waren am Sonnabend etliche "Wiederholungstäter", so Marion Hensel aus Markkleeberg. "Es macht einfach Spaß. Außerdem: Ich komme oft und gern in den Park, da soll er doch auch schön aussehen", sagte die 72-Jährige beim Rosenschneiden. Eva Kirchhof, Vorsitzende des Bürgervereins Dölitz, gehört ebenfalls zu den Stammhelfern: "Wir sehen den Agra-Park als Ganzes. Insofern ist es für uns selbstverständlich, wenn Markkleeberg zum Gartentag ruft, Flagge zu zeigen." Sie wünsche sich allerdings, dass von der Stadt Leipzig auch mal die Initiative ergriffen werde. "Bei der letzten Bürgersprechstunde in Dölitz habe ich das an Burkhard Jung schon herangetragen", verriet Kirchhof.

Nächstes Jahr im Frühjahr soll es den fünften Gartentag geben. "Der Park bietet noch so viel Betätigungsfelder, dass wir den Rhythmus von zwei Gartentagen pro Jahr beibehalten wollen", so Leske. Verena und Marie-Theres Godey aus Grünau und die Markkleebergerin Heidi Rheinsdorf, die sich am Sonnabend beim Stecken von Frühlingszwiebeln kennen gelernt haben, wollen auf jeden Fall wieder dabei sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.10.2014
Ulrike Witt

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Ulrike Witt

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