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Markkleeberg Fürs Betreute Wohnen gibt es schon eine lange Warteliste
Region Markkleeberg Fürs Betreute Wohnen gibt es schon eine lange Warteliste
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07:00 09.10.2017
Fertigstellung bis Mai: Am Richtkranz des Gesundheitszentrums Zwenkau stehen (v.l.) Nancy Bolmerg , Reinhard Steinbruch , Klaus Bolmerg und Frank Schmidt. Quelle: Kempner
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ZWENKAU

Mit zahlreichen Gästen, künftigen Bewohnern und Mietern feierten die Bauherren, Planer und Investoren des Gesundheitszentrums Zwenkau (GZZ) in großer Runde Richtfest.

Das GZZ an der Ecke Leipziger- und Bahnhofstraße ist damit nach dem ersten Spatenstich im Dezember letzten Jahres erkennbar einen großen Schritt vorangekommen. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Sechs-Millionen-Projekt, architektonisch ans Stadtbild angepasst, im Mai bezugsfertig.

„Es gab in Zwenkau den Bedarf, die Baulücke zu schließen, und es gab Frank Schmidt, den Visionär und Initiator, der als Projektmanager mutig und freundlich wie Cinderella im Märchen auf die Suche nach Mitstreitern ging“, blickte Architekt Reinhard Steinbruch am Freitag auf die Anfänge zurück. Von den laut Exposé rund 2500 vermietbaren Quadratmetern seien lediglich noch zwei Gewerbeflächen von 123 und 152 Quadratmetern frei. Das Café auf der Dachterrasse des Dreigeschossers werde das Sahnehäubchen. Darunter ziehen drei Allgemeinmediziner, ein Augenarzt, eine Gemeinschafts-Zahnarztpraxis, die Physiotherapie Body Balance Ortmann, das Sanitätshaus Alippi, die Laurentius-Apotheke von Ann-Karen Tennhardt und der Ambulante Pflegedienst von Heike Oehlert mit einer Tagespflege ein. Die 25 Einheiten mit ein oder zwei Räumen des Betreuten Wohnens sind längst vergeben. „Die Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefrei ausgestattetem Wohnraum boomt, es gibt ein lange Warteliste“, erklärte Oehlert. „Wir bekommen einen großen Gemeinschaftsraum, der Tag und Nacht geöffnet ist“, freut sie sich auf das neue Domizil. „Und wir können gemeinsam kochen und essen, je nach den Wünschen der Bewohner“, fügt sie hinzu.

Die zentrale Position inmitten der Stadt sei fabelhaft, doch hat sie als Stadträtin der Freien Wähler die kritischen Aspekte der Lage am Verkehrsknotenpunkt im Blick. „Es gibt eine Ein- und eine Ausfahrt zu den Parkplätzen, ob das reicht, wird sich zeigen.“

Vor dem traditionellen Richtschmaus ließ Nancy Bolmerg ihr Sektglas zerspringen und griff in Vertretung des Bauherrn Dirk Bolmerg, Geschäftsführer der Wincon Immobilien und Gesellschafter der GZZ GmbH & Co. KG, zum Zimmermannshammer. Sie schlug unter anerkennendem Raunen der Zuschauer im Hof beherzt auf den Nagel im symbolisch vorbereiteten Balken ein. Bauleiter Gert Leuthäußer versenkte ihn schließlich schwungvoll komplett, obwohl Steinbruch reklamiert hatte, ein Richtfest ohne aufs Gerüst zu steigen, ginge gar nicht.

„Das GZZ ist eine riesengroße Bereicherung für Zwenkau“, würdigte Bürgermeister Holger Schulz zum Gesang der Kinder der Pirateninsel, die dem Anlass entsprechend das Lied von den fleißigen Handwerkern angestimmt hatten, den Baufortschritt und wünschte allen Beteiligten ein unfallfreies Arbeiten bis zur Fertigstellung.

Von Gislinde Redepenning

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