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Markkleeberg Fußballfest in Zwenkau
Region Markkleeberg Fußballfest in Zwenkau
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18:07 01.05.2011
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Zwenkau

Der Wanderpokal wurde bereits zum achten Mal vergeben.

„Traumhaftes Wetter, traumhafte Spiele, traumhaftes Publikum, traumhafte Stimmung.“ Bürgermeister Holger Schulz (CDU), bekanntermaßen kein ausgewiesener Fußballfan, dafür Schirmherr der Veranstaltung, war des Lobes voll. „Was der Neuseenteamball-Verein hier leistet, ist einfach riesig“, meinte er. Holger Grzeschik, Markus Koch und ihre Mitstreiter hatten derweil alle Hände voll zu tun. 450 Fußballer zwischen neun und zehn Jahren, sowie Trainer und Betreuer galt es unter einen Hut zu bekommen.

Wie am Samstag strömten die Zwenkauer auch am Sonntagmorgen Richtung Stadion, am Mittag war kaum noch ein Platz zu bekommen, die schmale Straße zum Eichholz von Autos und Bussen gesäumt. Die Kennzeichen verrieten die Herkunft: Bremen, Dresden, Dortmund, Erfurt, Hannover, Magdeburg, Wolfsburg. Auf den vier Fußballfeldern wurde neben deutsch aber auch russisch, tschechisch und englisch gesprochen.

„Früher habe ich selbst Fußball gespielt – von der Jugend bis zu den Herren“, er-zählte Rolf Weber. Der Zwenkauer war einer der vielen Gäste, die an beiden Ta-gen „aus Interesse“ den Weg zum grünen Rasen fanden. „Der Nachwuchs spielt ganz ordentlich. Da kann man nicht meckern“, meinte der Senior. Insgeheim drückte er den Jungs von Borussia Mönchengladbach die Daumen. „Und natürlich unserem VfB Zwenkau.“

„Jungs, Ihr seid die Besten. Ihr packt das.“ Dirk Diesner, Trainer des Halleschen FC, stimmte seine Mannschaft lautstark auf die entscheidenden 15 Minuten gegen den FC Sachsen Leipzig ein. „Wir haben uns gestern mit dem Unentschieden gegen die Eintracht Frankfurt und Werder Bremen, sowie den Siegen gegen Magdeburg, Lok Moskau und das Team Europa eine gute Ausgangsposition verschafft“, begründete er seinen Optimismus. Bevor der Anpfiff ertönte, folgte auf dem Feld noch eine letzte teambildende Maßnahme. Im Kreis stehend, Kopf an Kopf schrien die kleinen Kerle in Rot-Weiß „Wir sind die Besten.“

Im Gepäck hatte Diesner noch eine Überraschung. „Unsere Eltern sind von dem perfekten Turnier in Zwenkau so begeistert, dass sie 705 Euro gesammelt haben. Die wollen wir bei der Siegerehrung an die Organisatoren übergeben.“ Grzeschik und Koch hatten sich zuvor schon über 1100 Euro freuen können. Die stolze Summe brachte der TSV Markkleeberg mit. Im vergangenen Jahr konnten die Veranstalter am Ende 2175 Euro an das Kinderhospiz Bärenherz übergeben. Die gleiche Höhe wurde auch beim achten Rainbow-Cup angepeilt. Und sie scheint realistisch. Schließlich wurde das handsignierte Trikot des Deutschen Meisters Borussia Dortmund versteigert. Die Höhe des Gebots stand bei Redaktionsschluss allerdings noch nicht fest. Dafür der Sieger des Turniers: Hannover 96. Die Mannschaft bot im Finale Borussia Dortmund die Stirn.

Ulrike Witt

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