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Markkleeberg Fußgängertunnel im Equipagenweg soll 2016 fertig sein
Region Markkleeberg Fußgängertunnel im Equipagenweg soll 2016 fertig sein
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13:51 19.05.2015
Der Bahnübergang im Equipagenweg in Markkleeberg steht seit Jahren in der Kritik. Ein Tunnel soll mehr Sicherheit für Passanten bringen. Quelle: André Kempner

"Die Waldbahn wird als gewidmete Eisenbahnstrecke im Bestand bleiben und weiterhin von Regelgüterzügen und für Umleitungen genutzt", heißt es auf LVZ-Anfrage von der Deutschen Bahn Mobility Logistics AG. Der Übergang im Markkleeberger Equipagenweg werde bis zur Errichtung einer Kreuzungsanlage durch Posten gesichert. Wie berichtet, ist der Weg insbesondere in der warmen Jahreszeit durch Leipziger auf dem Weg zum Cospudener See und zurück stark frequentiert.

Der Leipziger Peter Strauß vermisste jüngst die "menschlichen Schranken" und fürchtete um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern. "Die Postensicherung ist eine behördliche Auflage, die erst entfällt, wenn der geplante Tunnel fertig ist", stellt die Bahn klar. Das Bauwerk, das gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg errichtet werden soll, befinde sich derzeit "in Planung und Abstimmung". Konkrete Aussagen zu Ausführung und Fertigstellung seien erst Ende 2014 möglich. "Der Bautermin ist von Ablauf und Dauer des Planrechtsverfahrens abhängig", so die Bahn.

Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), der derzeit eigentlich Urlaub hat, bestätigt: "Wir sind im Gespräch mit der DB AG und hoffen, dass die Tunnellösung spätestens 2016 realisiert werden kann." Eine 2013 durchgeführte Verkehrszählung habe eine extrem hohe Belegung des Bahnüberganges ergeben. "Am Equipagenweg besteht wirklich Handlungsbedarf", so Schütze. Wie der Tunnel konkret aussehen soll, dazu wollte er sich nicht äußern: "Es gibt eine Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Markkleeberg und der Bahn und mehrere Varianten. Am Ende muss das Eisenbahnbundesamt entscheiden."

Die Finanzierung des Projektes laufe auf eine Drittelfinanzierung von Bund, Bahn und Stadt hinaus, so der Rathauschef, wobei der städtische Anteil bis zu 90 Prozent über Fördermittel refinanziert werden könne. "Ich hoffe, dass unser Eigenanteil bei einer maximalen Förderung 200 000 bis 300 000 Euro nicht übersteigt. Diesen Betrag wären wir in der Lage zu stemmen", so Schütze. Entsprechende Mittel seien schon in die Finanzplanung eingestellt. "Ich denke, wir sind jetzt auf einem guten Weg."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.07.2014
Ulrike Witt

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